Nejmeddin Daghfous spielte noch in der Saison 2017/18 in der 2. Bundesliga für den SV Sandhausen. 	 FOTO: DPA
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Nejmeddin Daghfous spielte noch in der Saison 2017/18 in der 2. Bundesliga für den SV Sandhausen. FOTO: DPA

FC Gießen

Daghfous nun doch zum FC Gießen

  • Sven Nordmann
    vonSven Nordmann
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Fußball-Regionalligist FC Gießen verpflichtet Offensivakteur Nejmeddin Daghfous nach zuletzt drei Siegen aus vier Spielen nun doch.

  • Nejmeddin Daghfous nach Vergleich mit Ex-Verein Offenbach frei für FC Gießen
  • Ex-Profi wird durch externen Geldgeber finanziert
  • FC Gießen will Positiv-Serie am Sonntag fortsetzen

Der FC Gießen ist nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen sportlich auf Erfolgskurs - und holt sich nun weitere Offensivverstärkung! Der heimische Fußball-Regionalligist hat am Donnerstag den prominenten Ex-Profi Nejmeddin Daghfous verpflichtet.

Der 34-Jährige, der über 140-mal in der 2. Bundesliga spielte, unter anderem für den FSV Mainz 05 und den SV Sandhausen, sollte ursprünglich schon im September zum FC Gießen kommen - aufgrund eines schwebenden Gerichtsverfahrens mit seinem Ex-Verein Kickers Offenbach platzte der Wechsel dann aber, weil keine Spielberechtigung vom Verband vorlag. Im Januar nun einigten sich Daghfous und Offenbach auf einen Vergleich - und Gießens Notvorstand Turgay Schmidt kam nun mit dem Offensivakteur auf eine Zusammenarbeit bis zum Sommer überein.

FC Gießen: Auch Daghfous wird extern finanziert

Auch Daghfous soll durch einen externen Geldgeber finanziert werden - »die Kosten sind moderat«, erklärte Notvorstand Turgay Schmidt.

Sportlich läuft es für den FC Gießen derzeit rund: Am Mittwoch gewannen die Rot-Weißen überraschend mit 3:2 beim SSV Ulm - mit den drei Siegen im Januar hat der FC Gießen in zwölf Tagen so viele Zähler gesammelt wie zuvor in drei Monaten zwischen 19. September und 19. Dezember (bedingt auch durch die Corona-Spielpause). Erstmals seit Spieltag vier steht der FC aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz (Rang 14).

FC Gießen: Am Sonntag in Pirmasens

Dass das angesichts von noch 24 zu absolvierenden Partien nur eine Momentaufnahme darstellt, sollte allen Akteuren bewusst sein - die nächste Aufgabe wartet am Sonntag (14 Uhr) beim punktgleichen FK Pirmasens. Torhüter Frederic Löhe: »Wir müssen das Spiel annehmen und wieder alles aus uns herausholen.«

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