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Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp sieht den Supercup als Chance

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Von: Jan Oeftger

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Auf Eintracht Frankfurt wartet der nächste Top-Gegner. Im UEFA Super Cup geht es gegen den Champions-League-Sieger Real Madrid. Kevin Trapp ist heiß.

Frankfurt – Wer denkt, Eintracht Frankfurt hat den Fokus schon auf das kommende Ligaspiel gegen Hertha BSC (13. August) gelegt, liegt falsch. Vorher steht noch das Duell gegen Real Madrid an – den Sieger der Champions League. Im europäischen Supercup wird die Eintracht sicher auch zeigen wollen, dass die 1:6-Klatsche gegen den FC Bayern zum Bundesliga-Auftakt nur ein Ausrutscher war. Einer, der sich auf das Spiel besonders freut, ist Eintracht-Torwart Kevin Trapp.

„Wenn man sich mit einer Mannschaft messen kann, die 14-mal die Champions League gewonnen hat, ist das das Höchste, was man erreichen kann“, sagte der Keeper gegenüber uefa.com. Am Mittwoch (10. August) trifft die Frankfurter Eintracht im UEFA Super Cup als Europa-League-Sieger auf Real Madrid, den Sieger der Königsklasse.

Eintracht Frankfurts Kevin Trapp freut sich auf das Duell mit Real Madrid.
Eintracht Frankfurts Torhüter Kevin Trapp freut sich auf das Duell im UEFA Super Cup gegen Real Madrid. © Frank Hoermann/Sven Simon/imago

Eintracht Frankfurt könnte gegen Real Madrid zweiten europäischen Titel in Folge holen

Während Real dem Titel nicht die größte Bedeutung zuschreibt, ist es beim Bundesligisten ganz anders. Für die Frankfurter bietet sich die einmalige Chance, schnell den nächsten europäischen Pokal zu gewinnen. „So früh in der Saison die Möglichkeit auf einen Titel gegen ein solch renommiertes Team zu haben - besser geht es nicht“, sagte Kevin Trapp.

Trapp freue sich „riesig über die Chance, gegen eine solche Mannschaft spielen zu können“. Dabei trifft er auf einen früheren und einen aktuellen Nationalmannschaftskollegen. Toni Kroos und Neuzugang Antonio Rüdiger könnten bei den Königlichen in der Startformation stehen.

Auch in Bezug auf die Champions League äußerte sich Trapp. „Wir stehen jetzt nicht ehrfürchtig da und denken: ‚Wow, wir sind in der Champions League, das wird schwierig.‘“ Stattdessen blicke man der ersten Teilnahme an Europas bedeutendstem Wettbewerb positiv entgegen. Er verspüre im Verein „wirklich Lust, auf der größten europäischen Bühne auf Vereinsebene zu spielen“. Dann sehr wahrscheinlich nicht mehr mit dabei sein, wird Filip Kostic. Der Mittelfeldspieler befindet sich in „finalen Gesprächen“ über einen Wechsel zu Juventus Turin. (jo)

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