Pointers können nicht mithalten

Das U16-Team der Gießen Pointers hat keinen guten Start in das Jahr 2019 erwischt, die Oberliga-Partie des männlichen Nachwuchses bei Eintracht Frankfurt ging mit 47:85 verloren. Die weibliche U16 des TSV Grünberg dagegen konnte mit einem deutlichen 79:50-Auswärtserfolg bei der TG Hochheim in die Rückrunde der Oberliga starten.

Von KC

Das U16-Team der Gießen Pointers hat keinen guten Start in das Jahr 2019 erwischt, die Oberliga-Partie des männlichen Nachwuchses bei Eintracht Frankfurt ging mit 47:85 verloren. Die weibliche U16 des TSV Grünberg dagegen konnte mit einem deutlichen 79:50-Auswärtserfolg bei der TG Hochheim in die Rückrunde der Oberliga starten.

Männliche U16 / Eintracht Frankfurt – Gießen Pointers 85:47 (47:29): Die Bastian-Jungs kamen gut ins Spiel und konnten den Spielaufbau positiv gestalten. Im ersten Viertel verbreitete sich Hoffnung, aus den Fehlern im Hinrundenspiel gelernt zu haben. Die Pointers gingen in Führung. Nach einer Auszeit der Eintracht verloren die Lahnstädter jedoch völlig den Faden. "Wir haben viel zu viel gedribbelt und sind ständig ins Doppeln gelaufen", monierte Coach Dennis Bastian. Frankfurt punktete mit einfachen Layups nach Ballgewinnen und erspielte sich bis zur Halbzeitpause eine 47:29-Führung. Nach dem Seitenwechsel konnten die Pointers immer seltener das umsetzen, was sie sich vorgenommen hatten, und die Eintracht spielte gewohnt stark auf.

Für die Pointers setzte es schlussendlich eine empfindliche 47:85-Niederlage, nach der Bastian bilanzierte: "Positiv ist, dass wir die Eintracht unter 90 Punkten halten konnten. Ich denke, dass wir im Vergleich zum Hinspiel schon vieles verbessert haben, mit einer Mannschaft wie Frankfurt aber leider noch lange nicht mithalten können."

Gießen Pointers: Agboh Ahouelete, Graf, Herget, Humme, Kohl, Luh, Riess, Simon, Theiss, Voigtländer-Tetzner, Wittich.

Grünbergerinnen gewinnen deutlich

Weibliche U16 / TG Hochheim – TSV Grünberg 50:79 (31:42): In der Anfangsphase war es vor allem Sixta Herzberger, die ihre Farben in Führung brachte. Schnell wurde deutlich, dass der TSV ihre körperliche Überlegenheit am Brett ausnutzen konnte. Janna Dauer, Mara Hildebrand und Illinka Secuianu punkteten nach Belieben. Durch Unkonzentriertheit im Abschluss erspielte Grünberg sich aber "nur" eine Elf-Punkte-Führung zur Pause. Das dritte Viertel sollte das beste der Römer-Akteurinnen sein, welches mit 20:9 gewonnen wurde. Lediglich 13 vergebene Möglichkeiten von der Freiwurflinie waren in Abschnitt drei zu bemängeln. Ein weiterer 14:2-Run, an dem Pheline Römer, Dauer und Secuianu maßgeblich beteiligt waren, führte zu dem ungefährdeten 79:50-Erfolg in Hochheim. "Es war ein typischer Auftakt nach der Winterpause, in der Eins-gegen-eins-Defense und beim Korbabschluss waren wir sehr unkonzentriert. Das müssen wir schnell wieder verbessern", resümierte Coach Ralf Römer.

TSV Grünberg: Arnheiter (0), Dauer (19), Herzberger (7/1), Hildebrand (6), Reining (0), Klara Römer (19/2), Pheline Römer (4), Schmadel (6), Secuianu (16), Stark (2).

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