Niederlage kein Beinbruch

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Zum Rückrundenauftakt haben die Basketballer des TSV Krofdorf-Gleiberg in der zweiten Regionalliga Nord eine couragierte Leistung gezeigt, mussten sich letztlich jedoch beim Favoriten Eintracht Frankfurt mit 65:75 (37:44) geschlagen geben.

Zum Rückrundenauftakt haben die Basketballer des TSV Krofdorf-Gleiberg in der zweiten Regionalliga Nord eine couragierte Leistung gezeigt, mussten sich letztlich jedoch beim Favoriten Eintracht Frankfurt mit 65:75 (37:44) geschlagen geben.

Die Partie begann für die Mannschaft von Trainer Michael Müller denkbar ungünstig, denn schon nach einer Minute und 55 Sekunden musste Topscorer Moritz Mühlich verletzt die Segel streichen, sodass die personelle Lage am Brett alles andere als gut war.

Zu Beginn hatten die Wettenberger große Probleme gegen die aggressive Manndeckung der Mainstädter, die viel Druck ausübten und die Gäste zu Fehlern zwangen. Nach zehn Minuten lagen die Frankfurter mit 23:14 in Front und knüpften an diese Leistung auch im zweiten Viertel an. Krofdorf kam kaum zur Entfaltung und hatte große Probleme im Spielaufbau. Frankfurt enteilte in der 17. Minute bis auf 44:25, ehe der TSV langsam eine Aufholjagd startete. Angeführt von Neuzugang Julian DeBose, der aufgrund der personellen Umstände auch auf der Position vier aushelfen musste, konnte die Müller-Mannschaft den Rückstand schrittweise verkürzen. Zur Halbzeit hatten sich die Mittelhessen beim 37:44 wieder halbwegs in Schlagdistanz gekämpft und bauten darauf auch nach dem Seitenwechsel weiter auf.

Krofdorf hatte sich nun auf die Körperlichkeit der Eintracht besser eingestellt und fand in der Offensive gute Lösungen. In der eigenen Deckungsarbeit machte man den Hausherren das Leben schwer und übernahm beim 45:44 erstmals die Führung.

Dies wollten die Frankfurter jedoch nicht auf sich sitzen lassen und schlugen beherzt mit einem 13:0-Lauf zurück. Vor dem letzten Viertel lag der Favorit mit 59:50 in Front, doch Krofdorf gab sich weiterhin nicht geschlagen. Immer wieder kamen sie auf ein paar Punkte heran, doch die mit einigen ProB-Spielern angetretenen Frankfurter hatten immer die richtige Antwort parat.

"Die Jungs haben eine tolle Moral gezeigt und den Problemen am Brett getrotzt. Wir hatten da nur Tim Kordyaka und Paul Schneider. DeBose half auch aus, war dort aber mit den Systemen noch nicht vertraut. Frankfurt war in Bestbesetzung, und wir haben gut dagegengehalten, sodass die Niederlage kein Beinbruch ist", analysierte Müller die Partie.

Krofdorf: Gombert, Plitt-Geissler, Schmidt, Mühlich, Müller (2), Kordyaka (5), Süßlin (8), Rink (8), Strack (9), Schneider (10), deBose (22).

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