Jugendbasketball

Lich qualifiziert sich für Hessenmeisterschaft

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Mit einem 82:56-Erfolg über Marburg qualifizierten sich die Licher Nachwuchsbasketballer für die U14-Hessenmeisterschaft, die voraussichtlich am 23. März stattfindet. Spannung pur war derweil in Wiesbaden angesagt, wo die Pointers gastierten.

Mit einem 82:56-Erfolg über Marburg qualifizierten sich die Licher Nachwuchsbasketballer für die U14-Hessenmeisterschaft, die voraussichtlich am 23. März stattfindet. Spannung pur war derweil in Wiesbaden angesagt, wo die Pointers gastierten.

Lich Basketball – BC Marburg 82:56 (49:24): Angeführt von den Sann-Brüdern Noah und David sowie Anton Maruschka zogen hoch motivierte Wetterstädter flugs mit 14:0 davon. Marburg konnte das Spiel in der Folge zwar ausgeglichener gestalten, da Lich beim Defensivrebound nicht mehr beherzt genug zugriff. Trotzdem trennten die beiden Teams bereits zur Halbzeit 25 Zähler. Danach kam zwar ein Bruch ins Spiel der Hausherren, die in der Offense zu statisch agierten und viele Ballverluste produzierten. Durch eine Steigerung zum Ende des Abschnitts konnte aber auch Viertel drei mit 20:14 siegreich gestaltet werden. Als Niklas Bertram wenig später trotz eines Fouls ablegte und auch den fälligen Bonusfreiwurf verwandelte, hatte sich jeder Licher in die Punkteliste eingetragen.

Die Freude über den Sieg wurde durch die Verletzung von Felix Kramolisch überschattet, der dadurch an der Hessenmeisterschaft nicht wird teilnehmen können. "Das ganze Team wünscht ihm schnelle Genesung", so Coach Chris Maruschka, dessen Jungs damit auf den Hauptrunden-Ersten Fraport Skyliners treffen. Die Mainstädter schlossen die Runde mit nur einer Niederlage und einem beeindruckenden Korbsaldo (+724) ab. Im zweiten Halbfinale trifft die ACT Kassel auf Eintracht Frankfurt.

Lich: Fuchs 6, Maruschka 22, Noah Sann 28, David Sann 13, Kramolisch 6, Heberling 2, Bertram 3, Friedek 2.

BC Wiesbaden – BBLZ Gießen Pointers Juniors 89:88 (40:51): Trotz einer Niederlage verabschiedeten sich die Pointers mit einer ausgezeichneten Leistung aus der Saison. Über die Stationen 28:21, 51:40 und 73:56 (31.) spielten die Gießener den Fünftplatzierten in sehenswerter Manier an die Wand. Erst schwindende Kräfte führten zu einer Wende. Wiesbadens Namori Omog markierte Punkt um Punkt, während den Juniors die Nerven zu flattern begannen. In der 38. Minute übernahm der BC dann die Führung. Für Coach Michael Bylizki überwiegt aber das Positive: "Das bei Zwölf- und 13-Jährigen nicht alles wunschgemäß klappt oder die Nerven an der Freiwurflinie mal versagen, ist normal. Wiesbaden hat einen unbändigen Willen gezeigt." Gießen beendete die Saison auf dem siebten Platz.

Gießen: Andrews (19), Beine (12), Brodt (8), Fischer, Heyne (8), Humme, Janeck (10), Kistler (5), Klingelhöfer (2), Murken (19), Pettis (5).

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