Lauer lobt starke Licher Defense

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Lichs U18-Trainer David Lauer (stehend), sein Co. Victor Klassen (r.) und die Bankspieler können das Geschehen auf dem Feld gegen den TV Langen recht gelassen verfolgen. (Foto: ras)

Lichs U18-Trainer David Lauer (stehend), sein Co. Victor Klassen (r.) und die Bankspieler können das Geschehen auf dem Feld gegen den TV Langen recht gelassen verfolgen. (Foto: ras) (lad) Eine Woche nach dem Mittelhessenderby, das die BBLZ Gießen Pointers Juniors gewinnen konnten, hatten es die Lahnstädter im Spitzenspiel der Basketball-Oberliga der männlichen U18 mit Tabellenführer Eintracht Frankfurt zu tun. Bei einem Sieg hätte der Tabellenzweite sogar Platz eins übernommen. Aber nach hartem Kampf verloren die Lahnstädter. Erfolgreicher war an diesem Wochenende der TV Lich, der einen klaren Sieg gegen den TV Langen einfahren konnte und damit weiter auf Kurs in Richtung Qualifikation zur Hessenmeisterschaft ist.

TV Lich – TV Langen 67:40 (34:27): Lich dominierte von Beginn an und legte trotz vieler ausgelassener Chancen schnell eine deutliche 18:5-Führung (8.) vor. Mit 22:11 endete das erste Viertel. Im zweiten Viertel kam den Gastgebern die Struktur in der Offense ein wenig abhanden, und der Rebound machte dem TVL nun größere Probleme. Langen konnte seinen Rückstand somit zur Pause auf sieben Zähler verkürzen. Die zweite Halbzeit gehörte aber eindeutig den Hausherren: Diese legten in der Defense eine große Schippe drauf, waren viel aggressiver am Mann und hielten körperlich viel besser dagegen. Die Ergebnisse der beiden Viertel von 13:5 und 20:8 sprachen für sich, sodass der Sieg letztlich klar ausfiel. "Nach dem guten Start haben wir unsere Struktur verloren und Fehler fabriziert. In der zweiten Hälfte haben wir dann vor allem defensiv eine sehr gute Leistung gezeigt", lobte Lichs Trainer David Lauer. Lich: Steven Doebler, Tobias Endres (4/1), Paul Hungenberg, Finn Jakob (8), Fabian Mäder (15/3), Marcel Mayer (8), Noah Nawara (2), Cedric Ohly (12), Marc Prothmann (2), Johannes Roith (2), Paul Vogt (14/4). Eintracht Frankfurt – BBLZ Gießen Pointers Juniors 72:59 (38:31): Dass Gießen die zweite Saisonniederlage kassierte, war in diesem Fall kein Beinbruch: Immerhin ist Frankfurt die Übermannschaft des Jahres, die bisher alle Spiele gewann, und zwar im Schnitt mit 38 Punkten Vorsprung. Insgesamt machten die Pointers sogar einen sehr guten Job: "Ich bin auf keinen Fall unzufrieden, das Spiel war echt schön anzusehen, und beide Mannschaften waren taktisch sehr gut eingestellt", sagte Gießens Coach Tobias Bender, der nun erstmals seinen Bruder Fabian, der letztes Jahr deutscher Meister in der JBBL wurde, als Gegner hatte: "Das war schon ein bisschen komisch, gegeneinander zu spielen, hat aber Spaß gemacht." In einem Spitzenspiel auf hohem Niveau zog die Eintracht zunächst rasch auf zehn Punkte Vorsprung davon, aber die Pointers, die auf Lucas Mayer und Lukas Wöll verzichten mussten, kamen danach besser ins Spiel und hielten den Rückstand konstant zwischen fünf und zehn Punkten. In der körperbetonten Partie war das BBLZ zwei Minuten vor Schluss sogar auf vier Punkte dran und hatte Ballbesitz. Einen Turnover nutzen die Gastgeber aber zum Korbleger und den nächsten zu einem Dreier, sodass das Topspiel entschieden war. "Ich bin auf gar keinen Fall unzufrieden, gegen die Eintracht kann man verlieren, die werden um das Top4 mitspielen", sagt Bender Gießen: Fynn Bilski, Thomas Brenkmann, Fabian Dort, Jannis Hahn, Liam Hübener, Philipp Kistler, Niklas Kümmel, Jan Lohwasser, Robin Njie, Tizian Ortwein, Tim Schwabe.

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