Krofdorf II verteidigt stark

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Nach einigen guten Spielen, die trotzdem mit Niederlagen endeten, haben die Oberliga-Basketballerinnen des TSV Krofdorf-Gleiberg II ihren zweiten Saisonsieg geschafft. Beim SC Bergstraße setzten sie sich klar mit 53:35 durch. Für den TSV Grünberg II lief es bei Eintracht Frankfurt nicht so gut. Ohne Trainer angetreten, verlor die junge Mannschaft ihr Auswärtsspiel mit 39:60.

Nach einigen guten Spielen, die trotzdem mit Niederlagen endeten, haben die Oberliga-Basketballerinnen des TSV Krofdorf-Gleiberg II ihren zweiten Saisonsieg geschafft. Beim SC Bergstraße setzten sie sich klar mit 53:35 durch. Für den TSV Grünberg II lief es bei Eintracht Frankfurt nicht so gut. Ohne Trainer angetreten, verlor die junge Mannschaft ihr Auswärtsspiel mit 39:60.

SC Bergstraße – TSV Krofdorf-Gleiberg II 35:53 (23:22): Viele einsatzfähige Spielerinnen hatte Ralf Neumann, der Trainer Christoph Müller an der Seitenlinie vertrat, nicht. Leonie Beck und Helena Mattern waren angeschlagen und nur für den Notfall mitgefahren. Samira Rössig knickte im zweiten Viertel um, sodass nur noch sieben Akteurinnen übrig blieben. Die setzten sich im ersten Abschnitt gleich durch. Allerdings lief es dann in den zweiten zehn Minuten anders herum, sodass die Seiten mit einem knappen Vorsprung für die Gastgeberinnen getauscht wurden. Krofdorf-Gleiberg stellte in der zweiten Halbzeit die Verteidigung von Manndeckung auf Zone um und agierte darin sehr aggressiv. Bergstraße wurde dadurch zu Ballverlusten gezwungen, die der TSV nutzte. Nach 30 Minuten lag er mit 36:28 in Front und baute den Vorsprung bis zum Ende weiter aus. "Die Mädels haben das gut gemacht. Das war eine geschlossene Teamleistung", lobte Neumann und strich besonders die gute Defense der Krofdorferinnen heraus. – Krofdorf-Gleiberg II: Seegräber (18/2 Dreier), Rössig (4), Rodefeld (3), Schaffhauser (6), Knauf (20/1), Marx, Riedel, Mattern, Beck, Bommersheim.

Eintracht Frankfurt – TSV Grünberg II 60:39 (31:19): "Das Ergebnis ist eindeutig, aber in der Höhe nicht angemessen", fand Aimeée Menz. Mit ihrem Team hätte sie das Spiel in Frankfurt etwas enger gestalten können, wenn der TSV mehr Konstanz aufs Feld gebracht hätte. Grünberg lag schnell mit 2:12 zurück. Nach einer Auszeit berappelten sich die Gäste und beendeten das erste Viertel beim Stand von 9:18. Bis auf 17:20 verkürzten sie in den zweiten 20 Minuten. Dann machte sich bei den jungen Akteurinnen die mangelnde Erfahrung sowie die fehlende Unterstützung eines Coaches bemerkbar, sie waren auf sich alleinegestellt. Frankfurt legte einen 11:2-Lauf hin und führte zur Pause komfortabel mit 31:19. Ausgeglichen ging es im dritten Durchgang weiter. Sowohl die Eintracht als auch der TSV hatten eine Korbflaute. Etliche individuelle Fehler von Grünberg kamen hinzu. Das zog sich weiter in den finalen Abschnitt. Mit der Schlusssirene kassierten die Gallusstädterinnen noch einen Dreier und die zu hohe 39:60-Niederlage war besiegelt. – TSV Grünberg II: Decher (4), Müller (5), Dapper (8), Spaar (4), Frank (2), Schäfer (3), Erb (3), Menz (10/3 Dreier).

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