Grünberger Coup

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Die Punkte hätte der TSV Krofdorf-Gleiberg II dringend gebraucht, um im Kampf für den Oberliga-Klassenerhalt das Konto etwas aufzufüllen. Gegen den SC Bergstraße brachten die Wettenberger Basketballerinnen jedoch nicht viel zustande und unterlagen in einer korbarmen Partie mit 37:40. Den Tabellenführer Eintracht Frankfurt hatte der TSV Grünberg II zu Gast. Er steigerte seine Leistung gegenüber der Vorwoche, was belohnt wurde. Die Gallusstädterinnen stellten dem so gut wie feststehenden Meister ein Bein und setzten sich überraschend mit 59:54 durch.

Die Punkte hätte der TSV Krofdorf-Gleiberg II dringend gebraucht, um im Kampf für den Oberliga-Klassenerhalt das Konto etwas aufzufüllen. Gegen den SC Bergstraße brachten die Wettenberger Basketballerinnen jedoch nicht viel zustande und unterlagen in einer korbarmen Partie mit 37:40. Den Tabellenführer Eintracht Frankfurt hatte der TSV Grünberg II zu Gast. Er steigerte seine Leistung gegenüber der Vorwoche, was belohnt wurde. Die Gallusstädterinnen stellten dem so gut wie feststehenden Meister ein Bein und setzten sich überraschend mit 59:54 durch.

TSV Krofdorf-Gleiberg II – SC Bergstraße 37:40 (24:13): Nein, der TSV Krofdorf-Gleiberg II hat nicht nur eine Halbzeit gespielt, sondern gegen den SC Bergstraße in dem wichtigen Aufeinandertreffen wirklich bloß 37 Punkte gemacht. Viel mehr erzielte der Gast auch nicht, obwohl die Defensive der Wettenbergerinnen nicht gerade gut war. "Wir haben denen viel zu viele Offensivrebounds gelassen", kritisierte der gesundheitlich angeschlagene Trainer Christoph Müller. Aber auch beim Switchen sahen seine Akteurinnen ein ums andere Mal alt aus. Dabei hatten die Krofdorferinnen gut angefangen und lagen nach zehn Minuten mit 16:6 vorne. "Danach war bei uns die Offensive eine Katastrophe", fasste Müller zusammen. Gegen die Zonenabwehr des SC "ballerten" die TSVerinnen von den Außenpositionen ständig auf den Korb, trafen jedoch fast nie und beherzigten die Ansagen ihres Coaches nicht. Der hatte vor der Partie schon fast keine Stimme mehr und hinterher erst recht nicht. "37 Punkte daheim. Sorry, da gewinnst du kein Spiel", war Müller nach der verlorenen Begegnung restlos bedient.

TSV Grünberg II – Eintracht Frankfurt 59:54 (30:26): Nach der vor einer Woche verlorenen Begegnung beim SC Bergstraße hatte TSV-Trainer Steffen Menz eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Frankfurt erwartet. Sie enttäuschte ihn nicht. In der intensiv geführten Partie hielten die Gallusstädterinnen gut dagegen. Über die gesamte Spielzeit konnte sich kein Team einmal weiter absetzen. Das erste Viertel verlief ausgeglichen und endete 15:15. Einen leichten Vorteil verschaffte sich Grünberg in den zweiten zehn Minuten, die zum Pausen-30:26 führten.

Danach hatte die Eintracht den besseren Start. "Ich musste schnell eine Auszeit nehmen", wollte Menz den Gästelauf stoppen. Zwar ging der Durchgang mit 17:21 verloren, nach 30 Minuten hieß es jedoch 47:47. Mit ihrer sehr guten Defense und auf dem Feld verbesserten Kommunikation sollten die TSVerinnen schließlich das bessere Ende für sich haben. Ihnen gelang ein 6:0-Lauf, der in der engen Begegnung ausreichte, um das siegbringende Polster aufzubauen. "Meine Mannschaft hat dagegengehalten. Alle haben sich gesteigert", freute sich Menz über den Coup und darüber, der Frankfurter Eintracht die dritte Saisonniederlage beigebracht zu haben.

TSV Grünberg II: Dapper (7), Decher (14/1 Dreier), Erb (10), Hedrich (10), Müller (2), Peters (2), Schäfer (8/1), Vetter (6), Schwarz, Spaar, Wansiedler.

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