Kicker-Interview

Eintracht-Trainer Kovac: "Keinen Kontakt zu Bayern"

Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac äußert sich im "Kicker" zu den großen Themen im Fußball: Streik-Profis, Katar-WM, Nachwuchsförderung. Die wichtigsten Zitate eines bemerkenswerten Interviews.

Über einen möglichen Wechsel zu den Bayern

"Zu den Bayern gibt es überhaupt keinen Kontakt. Das garantiere ich zu 100 Prozent. Stand heute bin ich nächstes Jahr Trainer bei Eintracht Frankfurt, weil ich bis 2019 unter Vertrag stehe. Ich bin gerne hier und glücklich."

Über einem Boykott der Weltmeisterschaft in Katar

"Einen Boykott könnte nur der jeweilige Verband vorgeben. Aber wie reagiert dann die FIFA? Was passiert, wenn jemand nicht antritt? Dann kassieren Sie Sanktionen, sind die nächsten zehn Jahre weg vom Fenster - und die anderen lachen sich kaputt."

Kovac über die Fälle Dembelé und Aubameyang

"Wo ist die Verantwortung geblieben? Wo ist der Vertrag, der zählt? Früher galt das gesprochene Wort als Vertrag, jetzt wird alles niedergeschrieben, aber selbst das zählt nicht mehr. Sich wegzustreiken, da hört es auf. Da muss man die Klubs schützen."

Kovac über Rassismus im Fußball

"Ich würde mir wünschen, dass jene, die sich rassistisch oder anderweitig diskriminierend öußern, selbst mal in so einer Lage wären und spüren würden, wie lausig man sich fühlt, wie hilflos, wie traurig, wie ängstlich. Wir alle müssen dagegen vorgehen."

Über Nachwuchsarbeit

"Das Ziel muss es sein, den Kindern den Ball zu geben, damit sie sich etwas zutrauen und versuchen, einen auszuspielen. Wir müssen noch mehr Zeit investieren, den Spielern Automatismen zu implementieren. Das geht nur über Wiederholungen."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare