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Eintracht-Profi mit übel blutendem Auge - „Sah aus wie Rocky Balboa“

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Von: Sascha Mehr

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Das Logo von Eintracht Frankfurt.
Das Logo von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/osnapix

Ein Verteidiger von Eintracht Frankfurt musste gegen den VfB Stuttgart wegen einer Verletzung ausgewechselt werden und sah übel aus.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat die Aufgabe beim VfB Stuttgart souverän gelöst und den nächsten Sieg eingefahren. In der Bundesligapartie des 7. Spieltags setzte sich die SGE am Ende mit 3:1 bei den Schwaben durch und machen einen Sprung in der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner ging früh durch Kapitän Sebastian Rode in Führung und hatte defensiv alles im Griff. Nach dem 0:2 durch Kamada gelang den Gasgebern zwar der überraschende Anschluss, Jakic machte mit seinem Kopfballtreffer kurz vor Ende aber alles klar.

Eintracht Frankfurt mit souveränem Sieg in Stuttgart

„Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Auftritt. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Sie sind leidenschaftlich und mit einer guten Mentalität aufgetreten. Der Plan war, die Räume in der eigenen Hälfte sehr eng zu machen, um das Tempo des VfB so wenig wie möglich zur Geltung kommen zu lassen. Das haben wir über weite Strecken gut gemacht. Die Jungs haben nochmal alles reingeworfen, großes Kompliment! Es war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Mit nun zwei Siegen in dieser Woche haben wir das hervorragend abgeschlossen. Jetzt kommt – für die meisten – die wohlverdiente Pause“, wird Eintracht-Trainer Glasner auf der vereinseigenen Webseite zitiert.

Eintracht Frankfurt: Evan Ndicka mit Platzwunde

Seinen Anteil am Sieg von Eintracht Frankfurt hatte Evan Ndicka, der eine starke Leistung zeigte und vor allem in Zweikämpfen kaum zu bezwingen war. Der Franzose konnte die Partie aber nicht zu Ende spielen und musste sieben Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit beim Stand von 2:1 aus Sicht der SGE ausgewechselt worden. „Die Platzwunde, die er sich beim Champions-League-Spiel in Marseille zugezogen hat, ist wieder aufgeplatzt“, nannte Glasner den Grund.

Evan Ndicka konnte durch die Verletzung über dem Auge kaum noch sehen. „Das Auge hat geblutet und am Ende war es so angeschwollen, dass er aussah wie Rocky Balboa in seinen besten Zeiten“, zog Glasner einen amüsanten Vergleich. Der Verteidiger wird aber nicht länger ausfallen und dürfte im nächsten Spiel nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen. In Stuttgart kam Hrvoje Smolcic für die letzten Minuten in die Partie. (smr)

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