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Eintracht Frankfurt erreicht die Playoffs.

Einzelkritik

Die Spieler der Eintracht in der Einzelkritik

Pflichtaufgabe gegen den FC Vaduz. Eintracht Frankfurt müht sich zu einem 1:0-Erfolg. Die Noten der Spieler im Klassenbuch.

Gut dabei

Kevin Trapp: Testete vor der Partie mehrfach die Griffigkeit der Bälle, Sekunden vor dem Anpfiff noch. Hat geholfen. Machte seine Sache richtig gut, einen verdeckten Schuss von Dorn hielt er klasse, da war er blitzschnell unten (22.). Im zweiten Abschnitt Kapitän.

Ganz okay

Mijat Gacinovic: Anfangs fiel er nicht auf, doch dann steigerte er sich, die Initialzündung war sein fulminanter Schuss ans Lattenkreuz, der im 1:0 durch de Guzman mündete (31.). Mit guten Ideen, initiierte einige Angriffe, auch wenn er sich wieder zwei-, dreimal sinnfrei fest rannte.

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Lucas Torro: Versuchte sich auf der „Sechs“ als Ballverteiler, gab sich Mühe und kaum einen Ball verloren. In Ordnung.

Sebastian Rode: Fürs erste Spiel nach vier Monaten sehr solide, fegte ab und an dazwischen, mit einem klugen Zuspiel auf de Guzman (45.). Aber es fehlt noch einiges, nicht so prägend und giftig wie vor seiner Verletzung. Kann er aber auch nicht sein.

So lala

Erik Durm: Zu Beginn im Dauerangriffsmodus, das hielt er nicht durch, es schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, gerade im Passspiel.

Jonathan de Guzman: Zumeist im Zuckeltrab unterwegs, wirkte anfangs wie ein Fremdkörper, geistig zu langsam. War aber im entscheidenden Moment zur Stelle, hämmerte die Kugel mit Vollspann unter die Latte zum 1:0. Danach etwas besser, vergab noch einmal freistehend (45.).

Martin Hinteregger: Spielte seinen Part als verkappter Libero unaufgeregt runter. Wurde aber auch nicht geprüft.

Evan Ndicka: Ohne größeren Bock, aber irgendwie spielt bei ihm die Verunsicherung mit, traut sich nicht mehr viel zu.

Timothy Chandler: Erstes Spiel von Beginn an seit seinem Knorpelschaden vor einem Jahr, und dann auch noch auf der ungewohnten linken Seite. Machte das Beste draus, ohne großartig aufzufallen. Unglücklich bei seinen Versuchen, den Ball zu blocken, da zischten sie ihm zweimal durch die Beine und wurden gefährlich. Nix passiert.

Almamy Touré: Mit viel Vorwärtsdrang, etwas zu viel gar, dribbelte auch mal in die Gegner hinein. Einmal im Pech, als sein Fallrückzieher an die Latte klatschte (40.). Hätte ein Tor verdient gehabt, ist aber kein Wunschkonzert, der Fußballsport.

Schwächelnd

Dejan Joveljic: Der Bursche braucht noch ein bisschen Zeit, etwas zu unbedarft und naiv in seinen Aktionen.

Zu früh gegangen

Marco Russ: Mit dem Verdacht auf einen Achillessehnenriss ausgewechselt. Das ist ganz bitter. Spielte vorher sehr umsichtig. Könnte sein letztes Profispiel für lange Zeit gewesen sein, hoffentlich nicht für immer.

Zu spät gekommen

Goncalo Paciencia, Daichi Kamada

(Ingo Durstewitz / Thomas Kilchenstein)

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