Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.
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Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.

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Eintracht: Angreifer muss operiert werden - und fällt lange aus

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Eintracht Frankfurt trifft am 7. Spieltag der Bundesliga auf den VfB Stuttgart. Ein Angreifer wird der SGE nicht zur Verfügung stehen. 

  • Eintracht Frankfurt trifft am 7. Spieltag auf den VfB Stuttgart.
  • Für Filip Kostic kommt die Partie wahrscheinlich noch zu früh.
  • Aymen Barkok ist ein Kandidat für die Startelf der SGE.

Update, 06.11.2020, 14.09 Uhr: Bittere Nachricht für Ragnar Ache und Eintracht Frankfurt. Der Angreifer wird in diesem Jahr kein Spiel mehr machen für die SGE. „Bei Ragnar Ache hat es einen Rückschlag gegeben. Er muss operiert werden und wird noch länger ausfallen. In diesem Kalenderjahr wird er uns nicht mehr zur Verfügung stehen“, sagte Trainer Adi Hütter.

Erstmeldung, 06.11.2020, 13.27 Uhr: Frankfurt - Am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga geht es für Eintracht Frankfurt zum VfB Stuttgart. Die Mannschaft von Trainer Hütter will vor der anstehenden Länderspielpause drei Punkte einfahren und damit in die Spitzengruppe der Tabelle vorstoßen. Es wird aber alles andere als einfach für die SGE beim starken Aufsteiger, der bislang zu überzeugen wusste und vor Eintracht Frankfurt platziert ist.

Eintracht Frankfurt mit ordentlichem Start in die Saison

Eintracht Frankfurt hatte einen ordentlichen Start in die Saison 2020/21 und befindet sich aktuell auf Platz zehn der Bundesliga-Tabelle. Neben drei Remis gelangen der SGE gegen die TSG Hoffenheim und bei Hertha BSC zwei Siege, bei nur einer Niederlage, die es beim 0:5 in München gab. Der VfB Stuttgart legte einen ähnlichen Start hin und ist punktgleich mit Eintracht Frankfurt, aufgrund des besseren Torverhältnisses aber zwei Plätze weiter vorne platziert. Die einzige Niederlage setzte es für den VfB Stuttgart direkt am ersten Spieltag, als man im eigenen Stadion dem SC Freiburg mit 2:3 unterlag. Seitdem ist die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo ungeschlagen.

Beim VfB Stuttgart kehrt Waldemar Anton wahrscheinlich zurück in die Startelf und verdrängt Karazor auf der Position des zentralen Innenverteidigers in der Dreierkette. Silas Wamangituka, der beim Spiel auf Schalke verletzunsgbedingt ausfiel, ist zurück und eine Option auf der rechten Außenbahn. Dort wird sich Trainer Matarazzo zwischen ihm und Tanguy Coulibaly entscheiden. Eine weitere Änderung in der Anfangsformation könnte es im Angriff geben. Der lange verletzte Nicolás González ist wieder fit und erzielte vergangene Woche als Joker den wichtigen Ausgleich in Gelsenkirchen. Nun winkt die Startelf. Weichen müsste für ihn Sasa Kalajdzic.

Bei Eintracht Frankfurt kehrte Filip Kostic zurück auf den Trainingsplatz. Der Serbe hatte sich beim Auswärtsspiel in Berlin vor wenigen Wochen verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Nun also die Rückkehr des Außenbahnspielers. Er könnte einen Kaderplatz bekommen für das Spiel beim VfB Stuttgart, eine Nominierung für die Startelf ist aber noch zu früh. Die anstehende Länderspielpause findet für Kostic zu einem guten Zeitpunkt statt, denn in den beiden Wochen kann er seinen Trainingsrückstand aufholen.

Eintracht Frankfurt: Younes, Barkok und Kohr drängen in Startelf

Trainer Adi Hütter konnte bei Eintracht Frankfurt einige Änderungen vornehmen für das Spiel in Stuttgart. In der Innenverteidigung ist Evan Ndicka eine Alternative zu Oldie Makoto Hasebe. Der Franzose fiel mehrere Wochhen aus, ist aber wieder voll im Training und drängt nun in die erste Elf. Im Mittelfeld haben nur Sebastian Rode und Daichi Kamada ihre Plätze sicher. Hinter dem Einsatz des Japaners steht aber noch ein Fragezeichen, da er, laut Aussage von Trainer Hütter, angeschlagen sei. Stefan Ilsanker könnte durch Domini Kohr ersetzt werden, Neuzugang Amin Younes ist eine Alternative zu Steven Zuber auf der rechten Außenbahn und Aymen Barkok macht Almamy Toure auf der gegenüberliegenden Seite Druck. Im Angriff wird Trainer Adi Hütter natürlich auf das Duo Andre Silva und Bas Dost setzen, die gut in Form sind derzeit. (smr)

Unterdessen hat der VfB Stuttgart in dieser Saison bereits gezeigt wie gefährlich er sein kann. Die Partie bei den Schwaben wird zu einer schweren Aufgabe für Eintracht Frankfurt. Die SGE erhält eine Landesbürgschaft über 16 Millionen Euro - existenzbedrohend ist die Lage aber nicht.

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