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Der Frankfurter Almamy Toure (r) jubelt nach seinem Tor mit Timothy Chandler.

SGE

Eintracht: Die Gewinner des starken Rückrunden-Starts

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Eintracht Frankfurt legte einen furiosen Start in die Rückrunde hin. Einige Akteure haben einen besonderen Anteil am derzeitigen Erfolg.

  • Eintracht Frankfurt legt fulminanten Start in Rückrunde hin
  • Erfolg von Eintracht Frankfurt hat viele Gesichter
  • Chandler die größte Überraschung

Frankfurt - Der Start in die Rückrunde lief für Eintracht Frankfurt sehr gut. Zehn von möglichen 15 Punkten in der Bundesliga, dazu der Triumph im DFB-Pokal über das Top-Team RB Leipzig. Der aktuelle Erfolg bei Eintracht Frankfurt hat viele Gesichter:

Adi Hütter: Der Trainer von Eintracht Frankfurt musste zum Ende er Rückrunde Kritik einstecken. Nach dem fulminanten 5:1-Sieg über den FC Bayern München lief bei der SGE nicht mehr viel zusammen. Hütter entdeckte das Problem, setzte dort an und zog die richtigen Schlüsse in der Winterpause. Seit Beginn der Rückrunde ist die Mannschaft von Eintracht Frankfurt nicht mehr wiederzuerkennen. Die Umstellung Hütters von Dreier- auf Viererkette ist ein voller Erfolg und der Trainer ein Grund für den derzeitigen Höhenflug. 

Eintracht Frankfurt: Chandler nutzt seine Chance

Timothy Chandler: In der Hinrunde war Chandler völlig außen vor, kam nur auf wenige Einsätze für Eintracht Frankfurt. Der Außenbahnspieler verlor aber nie seine gute Laune, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und wartete auf seine Chance. Trainer Adi Hütter setzt auf ihn zum Start der Rückrunde und Chandler zahlte das Vertrauen in ihn zurück. Herausragende Leistungen und bereits vier Treffer in 2020: Chandler ist eines der Gesichter des Aufschwungs und die wohl größte Überraschung des Rückrundenstarts. 

Filip Kostic: Der Serbe war schon in der schwachen Phase im Herbst einer der wenigen Profis von Eintracht Frankfurt in Normalform. Er hat sich im neuen Jahr aber noch einmal gesteigert und zeigt, wieso viele Top-Clubs in ganz Europa ein Auge auf ihn geworfen haben. 

David Abraham: Der Kapitän von Eintracht Frankfurt fehlte zum Ende der Hinrunde, weil er seine Sperre von sechs Spielen absitzen musste. Keine dieser Partien konnte die SGE gewinnen. Nachdem Abraham wieder in die Startaufstellung zurückgekehrt ist, kam auch der Erfolg wieder. In fünf Spielen gab es erst zwei Gegentore für Eintracht Frankfurt - auch ein Verdienst vom Abwehrchef, der damit eindrucksvoll zeigt, wie wichtig er noch ist für die Mannschaft. 

Eintracht Frankfurt: Toure mit Traumtor gegen Leipzig

Almany Toure: Der Franzose wurde in der Hinrunde oft als „Bruder Leichtsinn“ bezeichnet, seine Leistungen waren schwankend und ihm fehlte die nötige Konstanz. Seit Beginn der Rückrunde ist der 23-Jährige allerdings nicht wiederzuerkennen. Die Umstellung von Dreier- auf Vierekette tat ihm gut, er fühlt sich in der neuen Grundordnung deutlich wohler. Trainer Hütter fand lobende Worte für den Franzosen: „Er ist schnell, ist gut mit dem Kopf, hat eine gute Technik.“ Highlight für Toure war das fulminante 1:0 gegen RB Leipzig, womit er sich für seine starken Leistungen selbst belohnte.

Von Sascha Mehr

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