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Djibril Sow vergibt im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt. Jetzt wechselt er zur SGE.

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Djibril Sow: Aus diesen Gründen wollte er nur zur Eintracht

Eintracht Frankfurt setzt sich beim Transfer von Djibril Sow durch. Mehrere Gründe geben den Ausschlag zum Wechsel.

Update, 28. Juni, 10.16 Uhr: Eintracht Frankfurt hat Djibril Sow verpflichtet und sich dabei gegen namenhafte Konkurrenz wie Olympique Lyon durchgesetzt. Doch warum entschied sich der Spieler ausgerechnet zu einem Wechsel zur SGE? Ein entscheidender Faktor soll den Ausschlag gegeben haben, wie er verrät.

"Ich habe den Eindruck, dass die Eintracht geschlossen an einem Strang zieht und immer etwas reißen möchte, vergleichbar mit dem Teamgeist in Bern. Das ist ein Grund, weshalb ich mich für die Eintracht entschieden habe", erklärte Djibril Sow im Interview mit Eintracht.de.

Offiziell: Eintracht Frankfurt holt Djibril Sow

Update, 27. Juni, 16.14 Uhr:  Es ist offiziell! Djibril Sow wechselt zur Eintracht. Der Schweizer kommt von den Young Boys Bern. „Djibril Sow ist ein Spieler, der zuletzt international die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Er war durchaus begehrt und umso schöner ist es, dass er sich für Eintracht Frankfurt entschieden hat. Wir sind von seiner Leistungsstärke und Entwicklungsfähigkeit überzeugt. Mit seinen technischen, strategischen und athletischen Fähigkeiten wird er uns weiterhelfen“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Sow wird in Frankfurt die Rückennummer 8 bekommen.

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Update, 27. Juni, 10.38 Uhr: Der Wechsel von Djibril Sow zu Eintracht Frankfurt ist fast in trockenen Tüchern. Sportvorstand Fredi Bobic bestätigte den Wechsel des Mittelfeldspielers, heute sollen Medizincheck und Vertragsunterschrift folgen, berichtet fussballtransfers.com. Die offizielle Vorstellung könnte ebenfalls heute noch stattfinden.  

Eintracht Frankfurt: Djibril Sow und Adi Hütter - das passt

Erstmeldung, 27. Juni, 9.19 Uhr: Frankfurt - Erfolg schweißt zusammen. Und Adi Hütter, das dürfte bekannt sein, war als Trainer in der Schweiz recht erfolgreich. In der Saison 2017/18 holte der jetzige Coach von Eintracht Frankfurt mit den Young Boys Bern die Schweizer Meisterschaft. Ein Schlüsselspieler damals: Djibril Sow. Der zentrale Mittelfeldmann kam unter Hütter zu 27 Einsätzen in der Super League, wobei er einen Treffer und fünf Vorlagen auf sein Konto verbuchen konnte. Gegen Ende der Saison warf ihn eine Verletzung zurück, sonst wären sicher noch mehr Einsätze hinzu gekommen.

Eintracht Frankfurt wird den schweizerisch-senegalesischen Doppelbürger unter Vertrag nehmen. Offiziell hat die SGE den Transfer noch nicht bekannt gegeben, es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein. Sportvorstand Fredi Bobic bestätigte jedenfalls im Kicker den Deal. "Djibril ist auf dem Markt heiß begehrt gewesen. Wir sind froh, dass wir so einen Spieler bekommen. Der Junge hat eine super Entwicklung genommen und unheimlich viel Potenzial", sagte der Ex-Profi.

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic schwärmt von Djibril Sow

Bobic schwärmt vom zweiten Neuzugang bei der SGE: "Fußballerisch bringt er sehr viel mit." Sow könne "in höchstem Tempo von Strafraum zu Strafraum marschieren". Das Gesamtpaket beim Neuzugang sei "unheimlich gut". Bobic weiter: "Djibril ist kein Spieler, bei dem du das Gefühl hast, dass er fünf bis zehn Tore schießt, aber das musst du auch nicht verlangen."

Der 22-Jährige hat es in der Schweizer A-Nationalmannschaft auf bisher vier Einsätze gebracht. Die Bundesliga ist für den 1,84 Meter großen Sow kein gänzlich unbekanntes Terrain. Bereits in der Saison 2016/17 versuchte er sich in der höchsten deutschen Spielklasse. Sein Debüt für Gladbach in der Bundesliga gab Sow am 31. Spieltag der Saison 2016/17, als er beim 2:1-Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. Dabei blieb es allerdings auch – insgesamt eine einzige Minute Bundesliga kamen so zusammen.

Djibril Sow ist für SGE-Fans kein Unbekannter

Den Anhängern der Eintracht dürfte Djibril Sow trotzdem nicht ganz unbekannt sein. Im Halbfinale des DFB-Pokals gewannen die Hessen im April 2017 bei Borussia Mönchengladbach das Elfmeterschießen mit 8:7. Djibril Sow vergab den letzten Elfmeter der Borussia gegen Lukas Hradecky – bevor Branimir Hrogata den Finaleinzug der Mannschaft von Niko Kovav klar machte.

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Jetzt also versucht sich Djibril Sow erneut in der Bundesliga. Ausgerechnet bei dem Klub, gegen den er damals im Pokal verschoss.

Der Transfer von Max Kruse zu Eintracht Frankfurt ist hingegen äußerst unwahrscheinlich. Auch der Wechsel von Sebastian Rode zur SGE gerät ins Stocken. An ihm ist ein Verein aus England interessiert. 

Von Stefan Krieger und Christian Weihrauch 

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