Amin Younes ist einer der Gewinner des Saisonstarts bei Eintracht Frankfurt.
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Amin Younes ist einer der Gewinner des Saisonstarts bei Eintracht Frankfurt.

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Corona-Fall bei Eintracht Frankfurt: Neuzugang fällt aus

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Ein Profi von Eintracht Frankfurt ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Spieler befindet sich in Quarantäne.

  • Amin Younes von Eintracht Frankfurt ist positiv auf Covid-19 getestet worden.
  • Neuzugang befindet sich in Quarantäne und fällt für das Spiel gegen Leipzig aus.
  • Eintracht Frankfurt teilt mit, dass Younes keine Symptome aufweist.

Update vom Dienstag, 17.11.2020, 11.36 Uhr: Eintracht Frankfurt verzeichnet einen Corona-Fall. Neuzugang Amin Younes ist positiv getestet worden, nachdem er in der Vorwoche in seinem privaten Umfeld Kontakt zu Covid-19-infizierten Personen hatte. Der Spieler ist bereits seit Dienstag vergangener Woche in häuslicher Quarantäne und fällt gegen RB Leipzig definitiv aus. Nach Angaben der SGE weist Younes keine Symptome auf. 

Update vom Donnerstag, 12.11.2020, 12.20 Uhr: Amin Younes kann aktuell nicht am Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt teilnehmen. Im familiären Umfeld des Spielers hat es einen positiven Covid-19-Befund gegeben, zu dieser Person hatte der Offensivspieler allerdings nur distanzierten Kontakt. Der 27-Jährige wird zunächst individuell trainieren. Es handelt sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Test von Amin Younes war negativ, genauso wie beim Rest der Mannschaft und allen Teammitgliedern. 

Eintracht Frankfurt: Aymen Barkok überrascht

Erstmeldung vom Mittwoch, 11.11.2020, 14.51 Uhr: Frankfurt - Der siebte Spieltag der aktuellen Saison ist absolviert und die zweite Länderspielpause in der Fußball-Bundesliga steht an. Die Vereine können ein Fazit über den Start in die Spielzeit ziehen und die Akkus wieder aufladen, um das straffe Programm bis kurz vor Heiligabend erfolgreich zu meistern. Eintracht Frankfurt erlebt bislang eine durchwachsene Saison und befindet sich auf Platz elf der Tabelle, allerdings mit nur einem Punkt Rückstand auf die internationalen Plätze. Bei der SGE haben sich mehrere Gewinner des Saisonstarts herauskristallisiert.

Aymen Barkok: Ein Gewinner und auch die größte Überraschung des Saisonstarts ist wohl Eigengewächs Aymen Barkok, der seit Sommer wieder im Kader von Eintracht Frankfurt steht. Zuvor war er zwei Spielzeiten zu Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, schaffte dort den Durchbruch aber nicht. Ein Grund dafür waren die zahlreichen Verletzungen, die den Mittelfeldspieler immer wieder ausbremsten. Der technisch versierte Barkok nahm den Konkurrenzkampf bei der SGE an und hinterließ Eindruck bei Trainer Adi Hütter. Sein Stärken liegen in der Dynamik und im Eins-gegen-Eins, womit er beispielsweise in der zweiten Hälfte beim VfB Stuttgart seiner Mannschaft immens helfen konnte. Barkok steht kurz vor seiner ersten Startelf-Nominierung der Saison.

Amin Younes: Der ehemalige Deutsche Nationalspieler kam kurz vor Ende der Transferphase vom SSC Neapel zu Eintracht Frankfurt. In Italien kam er nur noch sporadisch zum Einsatz und bei der SGE sollte er langsam aufgebaut werden und erst einmal seinen Fitness-Rückstand aufholen. Trainer Adi Hütter wechselte ihn in den vergangenen vier Partien jeweils ein und Younes konnte jedes Mal überzeugen. Besonders die Leistung beim Auftritt in Stuttgart war imponierend. Dem quirligen und technisch starken Offensivspieler winkt ein Platz in der Startelf nach der Länderspielpause.

Eintracht Frankfurt: Tuta möglicher Abraham-Nachfolger

Tuta: In der vergangenen Saison war der junge Brasilianer an den belgischen Erstligisten KV Kortrijk ausgeliehen und entwickelte sich dort fußballerisch weiter. Zurück bei Eintracht Frankfurt soll Tuta zum Nachfolger von Kapitän und Abwehrchef David Abraham aufgebaut werden, der den Verein Richtung Argentinien verlassen wird. Bei seinen Auftritten in der aktuellen Saison war zu sehen, dass jede Menge Qualität in ihm steckt und er die Rolle von Abraham einnehmen könnte. Natürlich hat er noch Schwächen und ihm fehlt außerdem die Erfahrung, seine Ansätze sind aber vielversprechend.

Andre Silva: Der im Sommer vom AC Mailand fest verpflichtete Stürmer macht genau da weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Andre Silva hat noch immer eine extrem starke Form und trifft nach Belieben. An den ersten sieben Spieltagen erzielte der Portugiese fünf Treffer und ist damit bester Torschütze seiner Mannschaft. Ligaweit haben nur Robert Lewandowski (FC Bayern München), Lucas Alario (Bayer Leverkusen), Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) und Erling Haaland (Borussia Dortmund) mehr Tore erzielt als der Angreifer von Eintracht Frankfurt. (smr)

Unterdessen erwischte Eintracht Frankfurt bei der Auslosung der zweiten Hauptrunde im DFB-Pokal einen hochkarätigen Gegner aus der Bundesliga. Eintracht-Trainer Adi Hütter setzt in dieser Saison weiter auf Kontinuität – aber ob dies das richtige Mittel ist?

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