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Eintracht-Transfers: Mittelfeldstratege vor Abschied nach England?

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Von: Niklas Kirk

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Eintracht Frankfurts Mittelfeld-Lenker Djibril Sow ist Teil des WM-Aufgebots der Schweiz.
Eintracht Frankfurts Mittelfeld-Lenker Djibril Sow ist auch Teil des WM-Aufgebots der Schweiz. © Pius Koller/imago

Bei Eintracht Frankfurt und in der Schweizer „Nati“ ist Djibril Sow fester Bestandteil im Mittelfeld. Das weckt erneut Interesse in der Premier League.

Frankfurt – Wenn bei Eintracht Frankfurt Spieler den Tanz auf mehreren Hochzeiten gewagt haben, dann gehört zu ihnen ohne Zweifel Djibril Sow. In der Hinrunde der Bundesliga kommt der 25-jährige Schweizer auf 15 Kaderberufungen und 13 Startelfeinsätze. Hinzu kommen sechs Einsätze in der Champions League und zwei im DFB-Pokal, die Sow allesamt über 90 Minuten absolvierte.

Den guten Ruf als Konstante im zentralen Mittelfeld genießt er dabei nicht nur bei Oliver Glasner. Auch bei der WM in Katar durfte Sow in allen Gruppenspielen von Anfang an ran und leistete seinen Beitrag zum Weiterkommen – wo die „Nati“ am Dienstag (6. Dezember, 20.00 Uhr) im Achtelfinale auf Portugal treffen wird.

Eintracht Frankfurt: Nottingham Forest soll Interesse an Sow nochmals bekräftigt haben

Bei so viel prominenter Bühne wundert es daher nicht, dass Markus Krösche sich nun scheinbar wieder mit Interesse, aus der Premier League konfrontiert sieht. Wie die Bild wissen möchte, hat Nottingham Forest, sein Interesse an Sow nochmals bekräftigt. Bereits in der Sommerpause war der Aufsteiger bereit, rund 20 Millionen Euro für Sow investieren.

Doch auch aus der oberen Tabellenhälfte – Nottingham ist trotz Transferausgaben von 161,95 Millionen Euro aktuell nur Achtzehnter – soll sich Interesse regen. So sollen Tabellenführer Arsenal und Newcastle United Sow ebenfalls beobachten.

Djibril Sow – Bauchgefühl sorgte für Verbleib bei Eintracht Frankfurt

Den Wunsch, eines Tages Premier League zu spielen, wird Sow sicherlich nicht aufgeben, auch wenn er seinen Verbleib bei Eintracht Frankfurt aktuell nicht bereut: „Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass die Premier League mein Wunsch und Ziel ist. Es war auch enorm lukrativ für Eintracht Frankfurt. Aber mein Bauchgefühl hat entschieden, dass ich hierbleibe.“, so der 25-jährige.

Die ansprechenden Leistungen ihrer Spieler sorgt indessen bei Eintracht Frankfurt für eine selbstbewusstere Position am Verhandlungstisch. So soll für ein etwaiges Interesse an Sturm-Juwel Kolo Muani eine Rekordablöse erzielt werden. (nki)

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