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Eintracht Frankfurt verliert nach einem glanzlosen Auftritt gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:3.

SGE

Einzelkritik zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach: Eintracht zum Re-Start glanzlos

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Nach sieben Minuten stand es bereits 0:2. Eintracht Frankfurt kassiert eine bittere Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach. Die Spieler in der Einzelkritik. 

  • Eintracht Frankfurt unterliegt Borussia Mönchengladbach mit 1:3
  • Erstes Pflichtspiel seit März glanzlos
  • Die Spieler in der Einzelkritik

Frankfurt - Eintracht Frankfurt kassiert zum Re-Start der Fußball-Bundesliga eine bittere Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach und hat damit nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schon in den ersten sieben Minuten ebneten die Gladbacher mit zwei frühen Toren den Sieg gegen die Eintracht. Wie haben sich die Adler geschlagen? Das erfahren Sie in unserer Einzelkritik. 

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Kein Eintrag

So lala

André Silva: Überraschend auf der Bank, machte dann, als er reinkam, das Beste daraus: Mit Spielverständnis, vor dem Tor eiskalt, erzielte das 1:3. Sein sechstes Tor in diesem Jahr. Wieso durfte er nicht von Anfang an ran? Völlig unverständlich.

Sebastian Rode: Hatte auch nicht seinen besten Tag, war dennoch einer der Besseren. Das sagt auch viel aus. Bemüht, laufstark, aber glücklos in vielen Aktionen, irgendwie unstrukturiert. Bereitete immerhin das 1:3 vor.

Martin Hinteregger: Zum Schluss, als auf Dreierkette umgestellt wurde, wieder besser. Vorher hinten nicht immer im Bilde und im Spielaufbau mit allerlei Langholz. Das ist nicht der Weisheit letzter Schluss.

Kevin Trapp: Selten geprüft, was er sicher halten konnte, hielt er, mehr nicht. Beim Elfer nicht mit Fortuna im Bunde.

David Abraham: Konnte die Gladbacher Büffel nicht stoppen, mühte sich redlich, aber nicht wirklich souverän, später angeschlagen ausgetauscht.

Schwächelnd

Filip Kostic: Kam schwer ins Spiel, dann aber wieder ein Aktivposten. Schöner Knaller-Freistoß, den Sommer mit Mühe parierte. Die Lustlosigkeit nahm indes in der Folge zu, das Abwinken ebenso. Im zweiten Abschnitt untergetaucht.

Daichia Kamada: Feines Füßchen, aber sein Können blitzt zu selten auf. Ein paar gute Szenen, aber der Leerlauf überwiegt, zu unbedarft und naiv.

Bas Dost: Klar ließ er mal den Ball prallen oder verlängerte ihn per Kopf, aber das ist insgesamt zu wenig. Weit weg von seiner Bestform. Hat es aber ohne Unterstützung auch nicht leicht.

Evan Ndicka: Überfordert mit den schnellen Gladbachern, nach vorne anfangs noch solide, baute dann immer mehr ab. Verursachte den Strafstoß vor dem 0:3.

Djibril Sow: Rückfall in seine Anfangstage, brachte kaum einen Ball zum eigenen Mann, einmal, nach 21 Minuten, mit einem kapitalen Fehlpass, da hätte es fast geklingelt. Läuft enorm viel, aber sein Spiel ist zu fehlerbehaftet und gleichförmig, mit seiner Art des Fußballs keine Bereicherung. Zu Recht ausgetauscht.

Almamy Touré: Auch vor der Corona-Pause war er häufiger von der Rolle, so ging es jetzt weiter. Mit hanebüchenem Zweikampfverhalten, wie vor dem 0:2. Auf der Position des Rechtsverteidigers reicht es nicht. Weshalb spielt also ein da Costa gar keine Rolle mehr? Sehr merkwürdig.

Stefan Ilsanker: Seine fußballerischen Unzulänglichkeiten kann er nicht kaschieren und auch nicht durch Einsatz wettmachen. Technisch höchst limitiert, zudem mit einigen Fouls, teils rüden. Im Mittelfeld keine Hilfe.

Zu spät gekommen

Makoto Hasebe, Timothy Chandler, Mijat Gacinovic, Dominik Kohr

Frankfurt: Einige Lokale zeigten das Geisterspiel der Eintracht auf ihren Flachbildschirmen* – auch dort blieb es leer. Ob sich das in den kommenden Wochen noch ändert, ist fraglich. Für Eintracht Frankfurt geht es am kommenden Wochenende weiter. Generell erwartet die SGE ein straffes Restprogramm, das viel Spannung verspricht. Trainer Hütter steht jedenfalls unter Zugzwang.

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