Wildhirt: Neue Chance für Rhein-Main-Gebiet

Frankfurt (pm). Der Direktor des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, Stephan Wildhirt (SPD), begrüßt den Vorstoß des Frankfurter Kämmerers Uwe Becker (CDU), der sich für eine neue Struktur der Rhein-Main-Region ausgesprochen hat.

"Ich bin froh, dass sich zunehmend auch in der Union die Meinung durchsetzt, dass ein Aufaddieren von GmbHs oder von Zweckverbänden noch lange keine gut aufgestellte Region ausmacht. Die Zersplitterung der regional wichtigen Aufgaben wird so jedenfalls nicht gestoppt." Man müsse endlich erkennen, dass in einem Ballungsraum wie Frankfurt/Rhein-Main die alten Strukturen nicht mehr greifen. "Das Umland profitiert von Frankfurt, Frankfurt vom Umland. Und das muss sich in einer neuen Verfasstheit niederschlagen", so Wildhirt in einer Pressemitteilung.

Das Ballungsraumgesetz bleibt nach Ansicht des Verbandschefs weit hinter den Erwartungen zurück und könne nicht mehr die Grundlage für die künftige regionale Entwicklung sein. Er ist der Überzeugung, dass das Rhein-Main-Gebiet mit einer neuen Landesregierung nun die Chance hat, per Gesetz neu und besser aufgestellt zu werden. "Ich glaube, wir sind derzeit so nah dran, wie dies nie der Fall war."

Wichtige Aufgabe für neue Landesregierung

Wildhirt plädiert nach wie vor für das Regionalkreismodell, wichtig sei jetzt aber, dass man überhaupt in die Diskussion komme. Es werde eine der ersten Aufgaben der neu zu bildenden Landesregierung sein, diesen Prozess einzuleiten. Der Planungsverband biete dazu gerne seine Mitarbeit an.

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