Stadtverordnete genehmigen 30 Millionen Euro für den Zoo

Frankfurt (pia). "Nun können wir richtig loslegen", kommentiert Zoodirektor Manfred Niekisch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Donnerstag über ein 30 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm für den Zoo.

Frankfurt (pia). "Nun können wir richtig loslegen", kommentiert Zoodirektor Manfred Niekisch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Donnerstag über ein 30 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm für den Zoo. "Der Beschluss kam nicht ganz überraschend, nachdem Magistrat und Kulturausschuss schon zugestimmt hatten, war aber dennoch die letzte notwendige Entscheidung und ist deswegen umso erfreulicher", sagte der Zoochef.

Als erstes Projekt sind die Verlagerung des Eingangsbereiches und der Neubau der Bärenanlage bereits in Planung. "Wir werden die Architektenentwürfe dazu schon im März der Öffentlichkeit vorstellen können", so Niekisch. Die Pinguinanlage und der Neubau des Grzimekhauses stünden als Nächstes auf der Liste. Die Planungen dazu hätten ebenfalls begonnen. "Der Abriss des alten Grzimekhauses bedeutet keinen Bruch mit der Tradition meines weltberühmten Vor-Vor-Vorgängers", sagte Niekisch. Ganz im Gegenteil habe man damals das Nachttierhaus nach den modernsten tiergärtnerischen Erkenntnissen und mit der besten damals verfügbaren Technologie gebaut. Das neue Haus solle ebenfalls diesen Ansprüchen genügen.

Auch sonst hält es der Zoochef mit der Tradition Grzimeks: "Wir brauchen dringend weiter Spenden und Sponsoren, denn die 30 Millionen sind zwar das größte von der Stadt beschlossene Investitionsprogramm seit Kriegsende, werden aber nicht reichen." Der dringend notwendige Neubau einer Quarantänestation und der Umbau des Zoo-Gesellschaftshauses seien in dieser Summe noch gar nicht enthalten. Ein neues Gastronomiekonzept soll 2010 fertig sein und mit der Renovierung des Zoo-Gesellschaftshauses umgesetzt werden. "Auf jeden Fall werden wir so planen und bauen, dass unsere Besucher auch während der Bauphasen weiter Freude und Erholung in ihrem Zoo im Herzen der Stadt finden", versichert der Zoochef und fügt hinzu: "Wir wollen, dass unsere Besucher Tiere in artgerechter Umgebung sehen und nicht nur Baustellen."

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