Stadt auf Spitzenplatzbei Büro- und Wohnungsbau

Frankfurt (lhe). Hessens größte Stadt hält im Büro- und Wohnungsbau den bundesweiten Spitzenplatz. Mit 2816 genehmigten Bauanträgen für Büros und Wohnungen mit einer Gesamtbausumme von 1,86 Milliarden Euro habe die Stadt im vergangenen Jahr einen bundesweiten Rekord erreicht, teilte Planungsdezernent Edwin Schwarz am Mittwoch mit.

Zu den großen Bauherren zählt neben dem Flughafenbetreiber Fraport auch die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren beiden Hochhäusern an der ehemaligen Großmarkthalle. Auch beim Wohnungsbau sei man mit 3192 Wohnungen bundesweit an der Spitze. Mehr als die Hälfte davon werde in der Innenstadt realisiert, während der kleinere Anteil in zwei großen Neubaugebieten entstehe. Die durchschnittliche Dauer für die Bearbeitung von Bauanträgen lag bei 63 Kalendertagen.

Nicht alle Hoffnungen der städtischen Planer wurden dagegen mit der Umwandlung von Bürobauten in Wohnungen erfüllt. Es habe sich herausgestellt, dass ein Umbau älterer Bürogebäude oftmals aus finanziellen Gründen scheitere, da der Gebäudewert zu gering sei, um den Rohbau zu erhalten. Dennoch seien einige ältere Bürogebäude zwar nicht in Wohnungen, aber zum Beispiel in Hotels umgebaut worden, berichtete der Leiter der städtischen Bauaufsicht, Michael Kummer.

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