Riederwald soll schöner werden

Frankfurt (pia). Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat die Vorplanung zur Umgestaltung der Schäfflestraße im Rahmen des Programms "Schöneres Frankfurt" beschlossen. Besonders die Plätze am Anfang, am Ende und entlang der Schäfflestraße sollen somit aufgewertet werden.

Geplant sind Pflasterung und Baumpflanzungen. Der Straßenquerschnitt soll neu aufgeteilt, der ruhende Verkehr geordnet und der Querungskomfort für Fußgänger verbessert werden. Mittelfristig solle dergestalt auch der Druck auf besonders stark nachgefragte Wohnquartiere abgemildert werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Rathauses.

Barrierefreiheit werde bei der Umsetzung erfüllt, die Straßenbeleuchtung soll erneuert werden, dies auch, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Anwohner zu verbessern. Nach dem entsprechenden Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung sollen auf Grundlage der Vorplanung die weiteren Planungsschritte vorangetrieben und eine Bau- und Finanzierungsvorlage erstellt werden. Die Gesamtkosten werden auf rund 3,4 Millionen Euro geschätzt.

Die Schäfflestraße ist ein prägendes Element der Siedlung Riederwald, auch in funktionaler Hinsicht, da sich an der Straße zahlreiche soziale Einrichtungen sowie Einkaufmöglichkeiten befinden.

Verkehrsberuhigung

"Ziel der Umgestaltung ist die Stärkung dieses zentralen Bereichs durch eine stadträumliche Aufwertung, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der verkehrlichen Funktionalität", erläutert Planungsdezernent Olaf Cunitz. "Insbesondere sollen die Verhältnisse und Dimensionen der Straße den Bedürfnissen der jeweiligen Nutzer angepasst werden." Ein wesentlicher Aspekt sei hierbei die Neuaufteilung des Fahrbahnquerschnittes: Die asphaltierte Fahrbahn werde auf das notwendige Maß von 5,30 Meter reduziert. Der gewonnene Raum könne zur Ordnung des ruhenden Verkehrs genutzt werden, indem ein gepflasterter Parkstreifen eingerichtet werde. An Fußgängerquerungen werde der Gehweg zur Fahrbahn aufgeweitet, um die Sicherheit für die Fußgänger zu erhöhen. Die sich ergebende optische Einengung der Fahrbahn solle zur Reduzierung der Geschwindigkeit beitragen. Die Schäfflestraße ist bereits Teil einer Zone 30.

Der gestalterische Zusammenhang der einzelnen Platzflächen werde durch die Verwendung einheitlicher Gehwegplatten hergestellt. Die veraltete Gasbeleuchtung solle durch eine elektrische Straßenbeleuchtung ersetzt werden. Der Baumbestand solle erhalten werden. Insgesamt werden auf öffentlichen Flächen fünf Bäume entfernt und neun Bäume neu gepflanzt.

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