Kleinod für Erforschung und Erhaltung der Artenvielfalt

Frankfurt (lhe). Im wenig bekannten Botanischen Garten hat künftig die Stadt das Sagen. Zum Jahresbeginn habe Frankfurt den naturwissenschaftlichen Lehrgarten der Goethe-Universität übernommen, teilten die hessische Finanz-Staatssekretärin Luise Hölscher und Umweltdezernentin Manuela Rottmann mit.

Auf dem rund sechs Hektar großen Gelände direkt neben dem Palmengarten wachsen etwa 5000 Pflanzenarten, darunter zahlreiche Heilpflanzen. Der Garten soll auch in Zukunft als naturwissenschaftlicher Lehrgarten dienen und weiterhin ohne Eintritt zugänglich sein.

"Es geht hier nicht um irgendeine Grünfläche", sagte Rottmann. Der Garten sei ein Kleinod für die Erforschung und Erhaltung der Artenvielfalt. Zusammen mit dem Palmengarten, in dem über 13 000 verschiedene Pflanzenarten gezeigt werden, verfüge Frankfurt nun über eine der größten Pflanzensammlungen der Welt.

Die Stadt hat laut Rottmann alle 22 Beschäftigten des Botanischen Gartens übernommen. Das Land steuert 600 000 Euro pro Jahr zu den laufenden Kosten bei.

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