Jahrhunderthalle vor 50 Jahren eröffnet

Frankfurt (lhe). Ein halbes Jahrhundert liegt hinter der Jahrhunderthalle in Höchst. Seit der Eröffnung am 11. Januar 1963 gastierten unter hellen Kuppeldach zahlreiche Berühmtheiten – von Maria Callas und Herbert von Karajan über Duke Ellington, Jimi Hendrix bis Tokio Hotel.

Wenige Wochen nach der Eröffnung begeisterte Yehudi Menhuin mit einem Violinkonzert. Zum 50. Jubiläum sei keine besondere Feier geplant, sagte Ellen Giersberg vom Kultur- und Kongresszentrum Jahrhunderthalle.

Der Chemiekonzern Hoechst AG hatte das – je nach Bestuhlung – bis zu 4800 Plätze zählende Haus zu seinem 100-jährigen Bestehen im Westen der Stadt bauen lassen und dort regelmäßig seine Aktionäre zur Hauptversammlung geladen. Der Entwurf für die Halle mit dem markanten Kuppelsaal, die bis heute für Konzerte, Ballett, Theater, Kongresse und andere Veranstaltungen genutzt wird, stammt von dem Braunschweiger Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer.

Der Chemiekonzern ist inzwischen Geschichte, 1999 wurde die Halle, die zum Stadtteil Unterliederbach zählt und in Sindlinger Gemarkung liegt, verkauft.

Neben dem Kulturprogramm wurde nun der Kongress- und Hauptversammlungszweig ausgebaut. Nach Angaben von Giersberg gibt es jedes Jahr sieben Hauptversammlungen von Unternehmen aus DAX und MDAX sowie Galaveranstaltungen, Betriebsversammlungen und Präsentationen.

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