Hochbauamt schließt Konjunkturpaket II ab

Frankfurt (pia). Nach Abschluss des Konjunkturpakets II am 31. Dezember 2011 zieht das Hochbauamt der Stadt Bilanz. Zusätzlich zum normalen Aufkommen steuerte das Amt insgesamt 54 Bauvorhaben.

Deren Gesamtwert belief sich auf 115 Millionen Euro, mehr als zwei Drittel dessen, was für das Maßnahmenpaket der Stadt insgesamt bereitstand.

Obgleich die Zeit für die Umsetzung knapp bemessen und das Verfahren komplex war, wurden alle Bauvorhaben "termingerecht und mit einer Punktlandung bei den Baukosten realisiert", heißt es seitens der Stadt. Nach vorläufiger Kostenermittlung sei für die 54 Projekte von rund 1,3 Prozent Mehrkosten auszugehen. Auch das Ziel der Konjunkturbelebung sei erreicht worden. Die vorläufige wirtschaftliche Bilanz besage, dass mehr als die Hälfte der Aufträge an Firmen aus dem Rhein-Main-Gebiet erteilt wurden.

Am meisten profitierten Schulen, Sport und Kindertagesstätten. Allein sieben Turnhallen, eine kombinierte Turn- und Schwimmhalle, fünf Sanierungen von Schultoilettenanlagen, dazu einige Cafeteria-Neubauten und Schulhauserweiterungen standen auf dem Programm. Sportvereine profitierten mit Neubauten oder Sanierungen ihrer Umkleidegebäude. Kindertagesstätten wurden modernisiert und energetisch ertüchtigt. Der Umfang der einzelnen Projekte reichte von der Einrichtung einer Bibliothek in der IGS Herder für rund 50 000 Euro bis zur Erweiterung der Hellerhofschule und der neuen Sport- und Schwimmhalle für die Wöhlerschule.

Kostenpunkt jeweils rund 11 Millionen Euro.

"Angesichts der nicht immer praxisnahen Vorgaben des Gesetzgebers muss man hier von einem gelungenen Kraftakt sprechen, das 115-Millionen-Programm zusätzlich zum regulären Aufgabenpaket zu meistern und den Mitarbeitern für die Bewältigung dieses Baupaketes ein großes Lob und Anerkennung aussprechen", so Amtsleiter Hans Jürgen Pritzl. "Dieses Programm haben wir zusätzlich zu dem Bauvolumen von 150 Millionen Euro, das das Hochbauamt ohnehin jährlich betreut, abgewickelt – und das mit einer personellen Verstärkung von nur zehn zusätzlichen Kräften."

Auch Baudezernent Edwin Schwarz verlieh seiner Freude über die ansprechenden und architektonisch überzeugenden Bauten Ausdruck: "Die Stadt hat dank der Konjunkturspritze von Bund und Land innerhalb kurzer Frist sehr viel für Erziehung und Sport der Kinder getan."

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