Grundstein für den "TaunusTurm" gelegt

Frankfurt (pm/ach). Im Zentrum des Bankenviertels zwischen der Neuen Mainzer Straße und den Wallanlagen wurde der Grundstein für den "TaunusTurm" gelegt.

Bis Ende nächsten Jahres wollen die Joint-Venture-Partner Tishman Speyer und Commerz Real AG das 170 Meter hohe Bürohochhaus mit 40 Stockwerken und rund 60 000 Quadratmetern Bürofläche fertig stellen. Als erstes Gebäude an der Neuen Mainzer Straße wird der Turm seine 13 Meter hohe Eingangslobby zum anliegenden Park hin ausrichten. Der vom Frankfurter Architekturbüro "Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten" entworfene schlanke Turm mit heller Natursteinfassade soll als erster Hochhausneubau in der Mainmetropole ein nachhaltiges Niedrigenergie-Projekt werden.

Für Tishman Speyer repräsentiert der "TaunusTurm" die dritte Hochhausentwicklung in Hessens größter Stadt nach dem Messe- und dem Opernturm, wie es in einer Mitteilung heißt. Gemeinsam mit den Bauherren Jerry und Rob Speyer sowie Jochen Klösges, Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG, ließen Oberbürgermeisterin Petra Roth und Architekt Martin Gruber vor etwa 350 geladenen Gästen die kupferne Grundsteinkapsel durch eine Plexiglasröhre in die zehn Meter tiefe Baugrube hinabgleiten.

OB Roth hob die "unternehmerische Weitsicht" hervor. Der "TaunusTurm" integriere einen neuen urbanen Lebensraum in das vorhandene Stadtbild und schenke den künftigen Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen "sehr viel Lebensqualität": Die Entwicklung des Projektes sei geprägt von nachhaltigem Denken. Das sei es, was ein Standort wie Frankfurt brauche: "Investoren, die an die Potenziale unserer Stadt glauben." DieseWeitsicht werde "einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil erzeugen", so die Oberbürgermeisterin. Es würden nicht nur hunderte Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch ein weiteres beeindruckendes Wahrzeichen für die Stadt. Architekt Gruber sprach von einem "skulpturalen Gebäude", einer "benutzbaren Figur". Der "TaunusTurm" stehe für "zeitgemäße Ökonomie und Ästhetik". Zur Belebung des Hauses trügen öffentlich zugängliche Flächen bei, etwa die Gastronomie im Erdgeschoss.

Vorgesehen sind auch 350 Tierfgaragenplätze für Büro- und Wohnungsnutzer. Zudem solle es eine Ladestation für Elektrofahrzeuge sowie Farradstellplätze geben. Es gibt Regenwassernutzung und moderne Klimatechnik, die etwa 30 Prozent weniger Energie benötigt. Neben dem "TaunusTurm" entwickelt Tishman Speyer einen Wohnturm, der sich mit seinem Eingang ebenfalls zu den Wallanlagen ausrichten werde.

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