"Ballzauber" zum WM-Beginn

Mit einer Multimedia-Eröffnungsshow namens "Ballzauber" gibt Hessens größte Stadt am heutigen Samstagabend den Kick-off zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft.

Frankfurt (lhe). Im Mittelpunkt des Events am Mainufer zwischen Holbeinsteg und Untermainbrücke steht eine 14 Meter hohe schwimmende Bühne in Form eines überdimensionalen Fußballs. Mit einem "Mix aus Live-Performance, Video, Licht, Artistik, Pyrotechnik und Musik" soll die Faszination Fußball in Szene gesetzt werden. Rund 200 000 Menschen werden zu der 30-minütigen Show - Start ist um 22.30 Uhr - erwartet.

"Es gibt magische Momente und Gänsehautfaktor", verspricht Thomas Feda von der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH. Er verantwortete schon die Skyline-Projektionen zur Männer-Weltmeisterschaft 2006.

Der Ball soll sich in einer Erdkugel verwandeln und ein Grußbotschafter des Frauenfußballs für die ganze Welt sein. Als Höhepunkt schwebt eine Musical-Sängerin in weißem Kleid auf die Bühne und singt die Fußballhymne "You'll never walk alone", die der Kölner Komponist Matthias Krauss für Chor, großes Orchester und Solo-Stimme neu arrangiert hat. Zu der Show am Vorabend des Eröffnungsspiels in Berlin, die der Hessische Rundfunk überträgt, gehören auch 30 Runderboote. Diese sorgen auf dem Main für "effektvolle Momente". "Die Pyrotechnik wird diesmal eher dezent eingesetzt", sagt Feda.

Das Ganze ist kostenlos und soll gleichzeitig der Auftakt für drei Wochen Party am Mainufer sein. Ab Sonntag öffnen dort am Sachsenhäuser Ufer täglich die "Fußballgärten", so heißt die Fanmeile.

Die Bühnenballkonstruktion aus der Show wird dann umgebaut werden, sodass dort noch einige der zahlreichen Music-Acts wie Laith Al-Deen, Glashaus und Christina Stürmer während der WM-Zeit auftreten können.

Alle 32 WM-Spiele können dort auf drei auf dem Main schwimmenden 40 bis 50 Quadratmeter großen LED-Leinwänden verfolgt werden. Von den zehn Millionen Euro WM-Etat der Stadt Frankfurt, die auch Finalort ist, fließen 3,7 Millionen in die Eröffnungsshow und die Fußballgärten.

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