20 vom Aussterben bedrohte Tierarten

Frankfurt (fau). Hessens größte Stadt hat ein neues Naturschutzgebiet – das nunmehr siebte. Umweltdezernentin Dr. Manuela Rottmann und der Harheimer Ortsvorsteher Helmut Seuffert (Bündnisgrüne) eröffneten es am vergangenen Freitagnachmittag.

Die Wiese im Harheimer Ried am Ortsrand des im Norden gelegenen Stadtteiles hat es in sich: Dort tummeln sich 20 Tierarten, die auf der Roten Liste der im Bestand bedrohten Arten stehen. Darunter befinden sich der Schwalbenschwanz, einer der größten hessischen Tagfalter, sowie der Kiebitz und der Flussregenpfeifer als Vertreter der Vogelwelt.

Die Besonderheit dieser Wiese bescheinigt ein Schutzwürdigkeitsgutachten, das vom Umweltamt in Auftrag gegeben wurde. Die Gutachter fanden neben den seltenen Tierarten insgesamt 32 verschiedene Pflanzengesellschaften, von denen elf wiederum auf der Roten Liste stehen.

Dieser Bedeutung des Gebietes für seltene Pflanzen und Tiere wird nun durch die Ausweisung als Naturschutzgebiet – eine der höchsten Schutzkategorien des Naturschutzgesetzes – entsprochen, betonte die Dezernentin im Beisein einiger interessierter Bürger.

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