Argentinien wird Schwerpunkt beim Museumsuferfest

Frankfurt (pia). "Mit Argentinien haben wir nun zum dritten Mal in Folge das Gastland der Buchmesse als Themenschwerpunkt des Museumsuferfestes ausgesucht", erklärt Felix Semmelroth, Dezernent für Kultur und Wissenschaft.

Gemeinsam mit Kurt Stroscher, Veranstaltungsleiter der Tourismus+Congress GmbH (TCF) sowie mit Guillermo Kreckler, dem Gesandten des Außenministeriums der Republik Argentinien, stellte er gestern das Schwerpunktthema sowie Neuigkeiten zum diesjährigen Museumsuferfest vor, das vom 27. bis 29. August am Main gefeiert wird.

Es werden rund drei Millionen Besucher erwartet. Auf einer Strecke von acht Kilometern werden während der drei Tage 21 Bühnen und etwa 1000 Stände aufgebaut, teilte die Stadt mit.

"Eine besondere Kunstform aus Argentinien ist der Tango, und ich denke, dass sich die Lebensfreude dieses Tanzes auch gut in die Festlichkeiten einfügt", meint der Kulturdezernent. Zudem wies er auf das Programm des Festes hin, in dem sich die Vielfalt des Museumsufers widerspiegele. "Ganz besonders freut mich das Angebot an pädagogischen Programmen in den Häusern. Für Kinder jeder Altersklasse bietet das Fest drei Tage lang Möglichkeiten, in spielerischer Art und Weise Kunst und Kultur zu erleben". Am Stand der Museumspädagogen am nördlichen Mainufer gebe es die Möglichkeiten, sich über das Angebot der Häuser zu informieren.

"Die seit Jahren ansteigenden Besucherzahlen in den Häusern belegen die große Popularität des Museumsufers", so der Kulturdezernent. Einen großen Anteil daran habe die vor zwei Jahren eingeführte Wort-Bild-Marke, die die Museen unter einem Dach vereinigt. Mit einem großen Stand vor dem Museum der Weltkulturen werde das Kulturdezernat über die Angebote des Museumsufers informieren.

Banken öffnen Sammlungen

"Uns als Veranstalter freut es, dass das Museumsuferfest durch seine große Beliebtheit auch andere Akteure dazu animiert, sich dem Fest anzuschließen und so das Spektrum am kulturellen Angebot zu erweitern", ergänzt Stroscher. So öffneten beispielsweise wieder die DZ Bank, die Deutsche Bank und die Commerzbank ihre Kunstsammlungen zum Fest.

Auch erfolge die Fortsetzung des im letzten Jahres begonnen Projektes "Wein-Lese-Lust-Garten" im Park des Museums der Weltkulturen. "Aber natürlich gehört zum Museumsuferfest neben der Kultur auch das Feiern", so Stroscher. Deswegen freue er sich über das breite Bühnenangebot.

Bewährtes ergänze die Neuerungen, so etwa der Preis des Buttons, der auch dieses Jahr wieder für vier Euro verkauft wird. Mit diesem hat man das ganze Wochenende über Eintritt in die teilnehmenden Museen. Auch "Klang im Kloster", die Chor- und Orgelmeile, die Drachenbootregatta und das symphonische Großfeuerwerk am Sonntagabend gehören wieder zum festen Bestandteil des Museumsuferfestes.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter .

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