04. September 2018, 20:01 Uhr

Wo Mensch und Tier sich finden

04. September 2018, 20:01 Uhr
Melanie Zinke, Elke Butzbach, Andreas Kelterborn, Sylvia Weith und Michael Zinke freuen sich über den guten Zuspruch beim Fest. (Foto: sl)

Mit einem zweitägigen Fest hat der Bund gegen Missbrauch der Tiere am Wochenende in seinem privat geführten Tierheim auf dem Elisabethenhof bei Dorn-Assenheim für den Tierschutz und die Vermittlung von Hunden, Katzen und Kleinhaustieren geworben. Und das bereits zum 30. Mal. Im Rahmenprogramm begeisterten die DRK-Hunderettungsstaffel und der Verein Homo et Canis (Mensch und Hund) aus Büdingen, die mit einer Agility-Show und Dog-Dancing für die Polizeihundestaffel eingesprungen waren. Die hatte wegen eines Einsatzes kurzfristig absagen müssen. Traditionell wurde auch der schönste Mischlingshund gekürt.

An beiden Tagen strömten die Besucher aufs Gelände; der Parkplatz direkt vor dem Tierheim war voll, andere Gäste nutzten den Shuttle-Service ab Dorn-Assenheim. Neben lukullischen Spezialitäten von Bernd Butzbach, Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränke gab es reichlich Informationen zum Tierschutz und zur Tierhaltung. Ein gut sortierter Bücher- und DVD-Markt konkurrierte zum üppig gestalteten Flohmarkt, wo für kleines Geld fast alles zu finden war. Geld, das dem Elisabethenhof und seinen tierischen Bewohnern zugutekommt.

Wegen Arztkosten ausgesetzt

Beim Fest präsentierten sich auch weitere Organisationen, mit denen der Bund gegen Missbrauch der Tiere zusammenarbeitet.

Die Mitarbeiter um Tierheimleiterin Sylke Weith und Geschäftsstellenleiterin Andrea Kelterborn begrüßten zudem viele Bekannte, die mit ihren vermittelten Hunden zum Fest gekommen waren. Im Elisabethenhof leben vor allem Tiere, die ältere Menschen abgeben, die wegen einer Modeerscheinung angeschafft oder gar ausgesetzt wurden, etwa weil die Besitzer die hohen Tierarztkosten scheuen. Der Verein trage eine große Verantwortung, Mensch und Tier zusammenzubringen, betonten die Mitarbeiter. Das Ergebnis seien viele zufriedene Kunden, zu denen ein gutes Verhältnis bestehe. So gut, dass immer wieder Bilder der ehemaligen Tierheimtiere mit ihren neuen Familien eintreffen.

Bei Hunden sei die Erziehung wichtig, rieten die Mitarbeiter interessierten Besuchern. Im Tierheim lebten viele Tiere seit langer Zeit, oft gar reinrassige Hunde vom Chihuahua bis zur Deutschen Dogge, die ein neues Zuhause bei erfahrene Menschen suchten.

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