19. Juli 2018, 20:26 Uhr

Wie Mieter Strom erzeugen können

19. Juli 2018, 20:26 Uhr
Diethardt Stamm

Die MiEG (Mittelhessische Energiegenossenschaft) hatte kürzlich zu einer Informationsveranstaltung zum Thema »Balkon-Fotovoltaik« (PV) in die Arkaden des Rathauses in Ober-Mörlen eingeladen. Manchmal spricht man auch von »Guerilla-PV«, weil man sich den Sonnenstrom einfach über eine Steckdose in seine Wohnung einspeisen kann. Und diese »kleine Rebellenhandlungsmöglichkeit« hatte wohl auch dazu geführt, dass im Vortragsraum der Platz eng wurde und sehr viele Besucher kamen. Diethardt Stamm vom MiEG-Vorstand fasst das zusammen: »Viele Teilnehmer sagten, dass sie kämen, um sich zu informieren, wie man sich ein Stück weit von den Energieversorgern autonom machen könne. Der Sonne vertraue man mehr als den Atom- und Kohlestromlieferanten, von deren steigenden Preisen abgesehen«.

Deshalb referierte Stamm auch nicht nur über die Technik dieser Module, sondern auch darüber, wie man sich als Wohnungsmieter ohne ein eigenes Dach bis zu 15 Prozent seines Stromes solar mit zwei Modulen selbst produzieren könne. Zwei solcher Module hätten schon 560 Watt, damit könne man im Jahresdurchschnitt mindestens 500 kWh erzeugen. Das Wesentliche sei aber der geringe Montageaufwand. Diese PV-Sonnenstromproduzenten könne man einfach z.B. an ein Balkongitter hängen

Aufgrund der großen Nachfrage zu diesem Thema plant die MiEG im Herbst eine weitere ähnliche Veranstaltung in Altenstadt gemeinsam mit der dortigen Energiebeauftragten Sabine Schubert. (Foto: pv)

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