31. August 2018, 19:46 Uhr

Vorfreude aufs Großprojekt

31. August 2018, 19:46 Uhr
Sie wollen das Großprojekt Bad Nauheimer Therme erfolgreich umsetzen (v. l.): Jürgen Patscha, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Steffen Schneider, Fachbereichsleiter Kur- und Servicebetrieb, Bürgermeister Klaus Kreß, Dr. Stefan Kannewischer von der gleichnamigen Management AG, Andreas Schmitt, Michael Frielinghaus (beide BLFP Architekten Planungs-GmbH) und Matthias Mroncz, Fachdienstleiter Stadtplanung. (Foto: pm)

»Ich wollte schon immer nach Bad Nauheim«, antwortet Dr. Stefan Kannewischer auf die Frage, was ihn an der Teilnahme am Vergabeverfahren zum Thermenneubau gereizt hat. Der Gedanke an das einzigartige Jugendstilambiente, gepaart mit einer Thermennutzung und Wellness, lässt das Herz des Thermenbetreibers höher schlagen. »Nach jahrelangen Debatten über das Für und Wider einer Anbindung der Therme an das Badehaus 2 wurde durch das Vergabeverfahren nun die Voraussetzung für einen erfolgreichen Projektverlauf geschaffen«, freut sich der Thermenspezialist.

Wie die WZ berichtete, hatte der Magistrat am 14. August einstimmig die Vergabe der Generalplanung an das Architekturbüro BLFP Architekten Planungs GmbH (Frielinghaus) aus Friedberg zusammen mit einem Team aus Fachplanern sowie die Vergabe des Betriebs der neuen Therme an die Kannewischer Management AG beschlossen.

Bei den beiden europaweiten Vergabeverfahren sei anhand einer Vielzahl von Kriterien ausgewählt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. »Dabei war der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ebenso zu erbringen, wie der Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Auch die Präsentation und die Honorarangebote gingen in die Beurteilung mit ein.«

Erfahrung mit Denkmalschutz

Dabei hätten vor allem die vorgelegten Referenzen der Kannewischer Management AG überzeugt. Nicht zuletzt Projekte wie die Caracalla-Therme, die Spreewald-Therme Burg oder die Therme in Bad Ems würden von der langjährigen Erfahrung und Qualität des Thermenbetreibers zeugen. Das Architekturbüro BLFP konnte sich im Team mit Studio Gollwitzer Architekten aus München mit Projekten wie dem StuBay-Freizeitbad in Österreich, dem Sole-Felsen-Bad in Gmünd, der Mensa in Usingen – diese sei ein Beispiel für den gelungenen Umgang mit Denkmalschutz – und der Europäischen Schule Dortelweil gegen die Mitbewerber durchsetzen.

Für die technische Gebäudeausrüstung wird die Kannewischer Ingenieurgesellschaft mbH verantwortlich zeichnen, die bereits 250 öffentliche Bäder geplant hat, neben anderen das Kombibad Offenburg, die neue Therme Baden und die Vitasol-Therme in Bad Salzuflen. Geschäftsführer ist Jürgen Kannewischer. Komplettiert wird die Arbeitsgemeinschaft durch Kubus-Freiraumplanung aus Wetzlar, die Tragwerksplaner Engelbach & Partner aus Frankfurt und die Bauphysiker Kurz & Fischer GmbH aus Winnenden.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Architekturbüros
  • Denkmalschutz
  • Großprojekte
  • Herz
  • Thermen
  • Wellness
  • Bad Nauheim
  • Redaktion
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 2 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.