Bus wird benötigt

Verein hat 10 000 Euro für schwerbehinderte Willow gesammelt

Hilu Knies aus Altenstadt freut sich: Gut ein Drittel des Geldes für einen behindertengerechten Bus, der Willows Eltern bei der Bewältigung des Alltags unterstützen soll, ist bereits gesammelt.
13. Januar 2018, 08:00 Uhr
Die zwei Jahre alte Willow hat einen seltenen Gendefekt. Der Verein Hand-in-Hand aus Altenstadt sammelt Spenden, damit Willows Eltern einen behindertengerechten Bus anschaffen können. 10 000 Euro sind bereits auf dem Vereinskonto eingegangen. (Foto: fotochens.de)

Rund 10 000 Euro sind auf dem Konto des Vereins Hand-in-Hand für schwerstkranke und krebskranke Kinder eingegangen, dem Knies vorsteht.

Im November hatte sich Knies mit einem Spendenaufruf an die WZ gewandt. Sie berichtete von der zwei Jahre alten Willow aus Limeshain, die mit Lissenzephalie, einem seltenen Gendefekt, zur Welt gekommen ist. Dieser bewirkt eine Fehlentwicklung des Gehirns. »Willow ist nicht in der Lage ihre Gliedmaßen zu kontrollieren, zu gehen, zu reden oder die Menschen und die Welt um sich herum zu sehen«, berichtete Knies. Das Mädchen sei und bleibe auf dem Entwicklungsstand eines vier Monate alten Babys.

 

Gemeinsame Ausflüge: unmöglich

 

Willow, sie hat zwei gesunde ältere Brüder, bekommt viel Unterstützung. Ein Arzt, eine Logopädin, Erzieher, eine Frühförder- und eine Physiotherapeutin sowie ihre Eltern sorgen dafür, dass die Kleine sich bestmöglich entwickeln kann. Im Alltag benötigt das Mädchen einen Reha-Buggy, einen speziellen Autositz sowie Gegenstände, die ihr beim Essen helfen und dabei, ihren Körper zu stützen. »Das Problem: Diese ganzen Gegenstände und Hilfsmittel, die Eltern und die beiden Brüder passen nicht zusammen in ein normales Auto. Die Folge: Die Familie kann nie zusammen wegfahren.«

 

Verein hofft auf weitere Spenden

 

Willows Mutter gehe arbeiten, ihr Vater aber habe seinen Beruf als Schreiner aufgegeben, um sich ganz um Willow kümmern zu können. »Und darum, dass ihre Brüder nicht zu kurz kommen.« Das fehlende Gehalt sei für die Familie eine enorme Belastung, weshalb Knies sich umso mehr freut, dass inzwischen so viele Menschen gespendet haben. »Leider reicht der Betrag noch nicht, um der Familie ihren Wunsch zu erfüllen und das Leben mit zwei gesunden Kindern und einem schwerstkranken kleinen Mädchen zu erleichtern. Die Kosten für das Auto liegen bei 25 000 bis 30 000 Euro.« Der Verein hofft daher auf weitere Spenden.

 

Hand-in-Hand für schwerstkranke und krebskranke Kinder hat bei der Sparkasse Oberhessen ein Konto eingerichtet: IBAN DE50 5185 0079 1027 1960 94, Kennwort »Willow«. Fragen zur Spendenaktion und zum Verein beantwortet Hilu Knies per E-Mail an kontakt@hand-in-hand.it.

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