18. Juli 2018, 20:17 Uhr

Traumhafter Sommerabend

18. Juli 2018, 20:17 Uhr
»Licht und Liebe« ist das Motto der achten Büdinger Kulturnacht, die zu einem vollen Erfolg wird. (Foto: im)

Es war ein Abend für alle Sinne, für Jung und Alt – und für eine ganze Stadt, die innerhalb ihrer historischen Festungsmauern zu neuem, glanzvollen Leben erwachte: Mit der achten Büdinger Kulturnacht unter dem Motto »Licht und Liebe« ist Uta Pfeifer, der Amtsleiterin für Jugend, Kultur und Soziales, und ihrem gesamten Team sowie dem neuen Marktmeister und Veranstaltungsmanager René Rau ein wundervoller Coup gelungen. Bereits der dem Bollwerk klingende Herzschlag überraschte die zahlreichen Besucher, die an diesem traumhaftem Sommerabend durch die Straßen flanierten – friedlich und entspannt, eben ganz dem Motto des Abends entsprechend. Zahlreiche lokale und regionale Künstler sorgten in Museen, Sälen und open air ebenso wie die heimischen Anbieter leckerer Speisen und Getränke dafür, dass die Liebe hier durch die Augen, die Ohren, das Herz und nicht zuletzt auch den Magen ging.

Stehen bleiben und staunen

Auf der Bühne am Marktplatz lockte ein ebenso abwechslungsreiches Programm wie im Oberhof, wo die Büdinger Danze-Liut des Mittelaltervereins für ihre Tänze rund um das Thema »Liebe, Lust und Eifersucht« sowie ihre Lichter-Choreografien viel Applaus erhielten, die Schwertkämpfer mit flammenden Waffen um eine Braut buhlten, die »Diwas« mit Feuer, Licht und schillernden Riesenseifenblasen das Märchen um das wiedergewonnene Strahlen einer Schönen inszenierten und das »Accoustic Duo« seine Zuhörer mit aktuellen Hits und Songs vergangener Tage verzauberte. Straßen und Plätze, Brunnen und Mauern waren dank des städtischen Technikteams Nicolai Lotz und Michael Wagner aufwendig illuminiert, die magische Lichtperformance am Steinernen Haus, ein Werk des Büdingers Ekkehard Makosch, brachte die Menschen zum Stehenbleiben und Staunen, schimmernde Elfen auf hohen Stelzen schwebten über der Menge und vor der Marienkirche stand man Stunde um Stunde geduldig an, um einen Blick auf die Show »feuer.wasser.erde.2.0« des Offenbacher Quartetts »Lichtpunkt« zu werfen, die in gelungener Kooperation mit evangelischen Kirchengemeinde zum einen die Schönheit der Erde pries, zum anderen eindringlich die Verantwortung der Menschheit anmahnte.

Selbst aktiv werden

Zwischen all den liebevoll zusammengestellten Angeboten gab es immer wieder genügend Gelegenheiten, selbst aktiv zu werden, zu dichten und zu malen, einzukaufen und zu verschenken – kurzum: allen mitgebrachten Lieben seine Gefühle zu zeigen. Kein Wunder, dass sich inmitten dieser festlichen und ereignisreichen Kulturnacht, an der eine ganze Stadt in all ihren Facetten mitzuwirken schien, zahlreiche Hände fanden und so schnell nicht wieder losließen.

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