21. Juni 2018, 20:22 Uhr

Teamwork für Tempo 30

21. Juni 2018, 20:22 Uhr
Stolz zeigen die Kita-Kinder die neuen Tempo-30-Figuren, Lob dafür gibt’s von Eltern und Politikern. (Foto: pm)

»Die Figuren mit den wilden Haaren und kunterbunten Klamotten sind eine Augenweide und haben schon heute viele Freunde gefunden«, lobte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger die Kinder der katholischen Kita St. Elisabeth. Unterstützt vom Elternbeirat, dem Erzieherteam und Clemens Winkler hatten diese in den vergangenen Wochen zu Pinsel und Farbe gegriffen und gleich fünf Figuren mit dem Motiv spielender Kinder zum Leben erweckt.

Diese wurden nun beim Kita-Flohmarkt anlässlich der 700-Jahr-Feier der Öffentlichkeit übergeben. Im Beisein von Landrat Jan Weckler und Bürgermeister Bertin Bischofsberger erläuterte Hachenburger die Vorgeschichte: »Nach Aktionen 2008 und 2013 wollten wir eine neue Initiative starten, um mit Hinweis auf Tempo 30 für verantwortungsbewusstes Fahren zu werben.«

Antrag für weitere Displays

Die Figuren werden nun an markanten Stellen im Dorf aufgestellt. Eltern haben den Wunsch geäußert, die Standortschwerpunkte neben der Durchgangsstraße auf die Obergasse im Kita-Bereich und die Langeweidstraße an der Bushaltestelle auszuweiten.

Der CDU-Ortsverband überreichte zudem eine Spende an die Kita-Leitung und Reflektorbärchen für die Kids. »Bei dem großen Engagement für die bunten Hingucker mussten wir kaum etwas sponsern«, bemerkte Hachenburger. Kita-Leiterin Maren Harris nahm den Ball spontan auf: »Eine Kuschelecke und eine Nestschaukel stehen ganz oben auf der Wunschliste.«

»Uns ist klar, dass die Aktion nur symbolischen Charakter besitzt«, erklärte Hachenburger mit Verweis auf behördliche und politische Zuständigkeiten.« Neben der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung und einer sogenannten Blackbox, die längerfristig Verkehrs- und Geschwindigkeitsmessungen aufzeichnet, wolle die CDU-Fraktion aber einen weiteren Akzent setzen. Derzeit werde ein Antrag vorbereitet, um zwei zusätzliche mobile Tempodisplays stadtweit anzuschaffen. Diese halten nicht nur den Verkehrsteilnehmern Geschwindigkeitsüberschreitungen vor Augen. Sie zeichnen auch Daten auf, die dann bei weiteren Maßnahmen hilfreich sein können.

»Bedarf besteht allemal«, ergänzte Thomas Walter vom Kita-Team mit Blick auf die Schulwegesicherung. »Die Engstelle in der Wetteraustraße ist nach wie vor eine permanente Gefahrenquelle.«

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