Ein Magnet ist das Pfarrfest von St. Remigius eigentlich immer. So sonnig wie am Samstag bei der 290. Auflage war es selten. Für die besondere Feststimmung zeichnete neben dem makellosen Hochsommerwetter die Vielzahl wunderbar lässig inszenierter Jubiläen und Premieren verantwortlich. Vom Mittag bis spät in den lauen Sommerabend war der lauschige Pfarrgarten bevölkert von Menschen, die sich in der Geborgenheit unterm Kirchturm sichtlich wohl fühlten.

Besonderheiten hielt zwischen Apfelbäumen und Sonnenschirmen der Openair-Gottesdienst bereit. Ihren 40. Geburtstag feierten die Ober-Mörler Sternsinger mit einem fröhlichen Lied, Pfarrer Ryszard Strojek segnete am Taufbaum die Täuflinge des vergangenen Jahres, und die Gottesdienstbesucher nahmen den Schwung der Band mit in den folgenden Festreigen. Bei Kaffee, Kuchen und Waffeln, Grillwürsten und Salaten ließ es sich herrlich aushalten.

Beifallsstürme für »S’Kapellsche«

Die Kinder kickten auf der Wiese und kühlten sich an der Feuerwehrspritze ab, derweil beim Tischkickerturnier auch die Großen ins Schwitzen kamen. Ihr goldenes Jubiläum würdigten der Verwaltungs- und der Pfarrgemeinderat mit einem reich bebilderten Rückblick. Das Sternsingerteam wartete zum Geburtstag mit einer ganzen Stange neuer Gewänder auf, die schimmernd im Wind flatterten. Auf die Beteiligung im Rahmen am Rotary-Hilfsprojekt »500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung« wies die Katholische Erwachsenenbildung im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsinitiative hin. Mehrere Tausend Plastik-Deckelchen von Getränkeflaschen habe man schon beisammen, wies Jutta Thomas auf die Behälter im Boni und in der Kita St. Remigius hin. Zu Gast war ein weiteres Geburtstagskind: Die Nabu-Ortsgruppe verschenkte zu ihrem 40. Geburtstag selbst geformte Lehm-Samenkugeln, zeigte die Herstellung von Insektenhotels und die Bedeutung von Bienenweiden, und auch die BUND-Ortsgruppe Langenhain-Ziegenberg beteiligte sich an der Nachhaltigkeitsmeile. Auf dem Kirchplatz interpretierte Schwester Barbara Gottes Schöpfung als einen voll Freude bewegten Entwicklungsprozess und lud mit »Tänzen der Völker« zum beschwingten Reigen ein.

Hochbetrieb herrschte schließlich beim Openair-Premierenabend der neuen Band »S’Kapellsche«. Noch lange nach dem Gig des gut gestimmten Quartetts mit einer mundartlichen Reise durch Hessen, Friesland und bis nach Österreich sangen die Besucher von der »Frau Rauscher aus der Klappergass«. Ohne Zugabe wären die Vier nicht davongekommen, vom »English-Girl in Offenbach« wird man jetzt sicher noch öfter hören.

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