20. August 2018, 19:28 Uhr

Sie sorgt für unvergessliche Momente

20. August 2018, 19:28 Uhr
Große Entertainerin: Die New York Times schreibt, Darlene Loves Stimme gebühre der gleiche Platz in der Geschichte des Rock’n’Roll wie Eric Claptons Gitarre oder Bob Dylans Songtexte. Das beweist sie bei ihrem Auftritt im Jugendstiltheater. (Foto: cor)

Was für eine Powerfrau: Noch im letzten Jahr stand die Grammy- und Oscargewinnerin Darlene Love zum ersten Mal auf der Bühne des Jugendstiltheaters und eröffnete die große Jubiläumsshow. Nun wurde die US-Entertainerin beim Konzert »Elvis Rocks!« am Samstagabend mit großer Begeisterung gefeiert, wahrlich der Höhepunkt des Elvis-Festivals. Love bescherte den anwesenden Gästen unvergessliche musikalische Momente.

»Es ist schön, wieder hier bei euch zu sein!« Kaum betrat Darlene Love zum zweiten Programmteil des Konzerts die Bühne, brach auch schon großer Jubel aus. Die stimmgewaltige Künstlerin, die schon vor Jahren für ihr Lebenswerk in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, zog ihr Publikum gleich in den Bann und ließ es mit Klassikern und Gospel-Medley mächtig krachen. Fehlen durfte da der Erfolgshit »He’s a rebel« nicht, den Darlene Love 1962 gemeinsam mit ihrer damaligen Band »The Blossoms« eingesungen hat.

Ihre Lieblingssongs

Wie jeder Elvis-Fan hat auch sie ihre Lieblingssongs von Elvis Presley. »Love me tender« und »Can’t help falling in love«. Letzterer Song klang zugleich wie eine fulminante Hymne. Nur einer der Höhepunkte ihres großen Auftritts. Die New York Times schrieb einmal, Loves Stimme gebühre der gleiche Platz in der Geschichte des Rock’n’Roll wie Eric Claptons Gitarre oder Bob Dylans Songtexte.

Mal stimmgewaltig, dann wieder voller tiefer Emotionen, mit ihren Interpretationen aus Gospel, Elvis-Hits und eigenen Liedern wurde dies bei den Zuschauern am Samstag deutlich spürbar. Nicht verwunderlich, dass das Publikum lautstark Zugaben von Darlene Love forderte, mittanzte und die große Künstlerin feierte. Gemeinsam mit Ron Glaser und »Sam’s Fever« gab es gleich zweimal den Kracher »River deep, mountain high« zum Abschied.

Weniger überzeugen konnte da »Sam’s Fever«- Sänger Samuel »Sam« Hudl im ersten Programmteil. Unterstützt von seiner Band, einem professionellen Vocal-Chor und einem großartigen Orchester, konnte er mit seiner Stimme und auch Bühnenpräsenz nur bedingt punkten. Unsichere Textpassagen und fehlende Emotionen führten da zu Enttäuschungen bei den Fans. Auch sollte ein Künstler in einer großen Samstagabend-Show niemals Texte vom Papier ablesen, welches am Boden liegt. Schon gar nicht bei einem Welthit wie »My Way«. Trotz vieler Rock’n’Roll -Hits sprang Sam’s »Fever«, oder besser gesagt, der Funke einfach nicht rüber, da half auch keine Pyrotechnik. Mit Ron Glaser gab es da einen Wendepunkt vor der Pause. Dank seiner Unterstützung wurde das Publikum endlich mitgerissen.

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