03. August 2018, 21:28 Uhr

Rock will mit Bildung punkten

03. August 2018, 21:28 Uhr
Moderator Jörg Hille (l.), Sopranistin Kristina Schaum, der hessische FDP-Fraktionsvorsitzende René Rock, Ortsvorsteher Volker Hoffmann und FDP-Kreisvorsitzender Jens Jacobi diskutieren über Bildung.

Mehr Erzieher, mehr Bildung und der Erhalt des Gymnasiums – das sind die Punkte, mit denen René Rock, Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, um Stimmen werben will. Beim Kolleg der Rosbacher FDP zum Thema »Was muss in Hessen nach der Landtagswahl besser werden?« warb Rock für dringend nötige Reformen in den Feldern Bildung, Digitalisierung und Energie- und Wirtschaftspolitik, um Hessen für die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich aufzustellen.

Zu Beginn der Diskussion ging Rock auf die Bildungspolitik ein. Zumal kein anderes Bundesland vergleichsweise so wenig Geld in Kinderbetreuung investiere wie Hessen, sehe Rock sich in geforderten Verbesserungen bestätigt. »Je früher wir fördern, desto besser«, sagte Rock. Bildung solle nicht erst in der Schule beginnen, daher betonte er die wichtige Rolle der Kitas aus liberaler Sicht. Leider entspräche vielerorts die personelle Ausstattung nicht den Anforderungen. Um die Qualität in Hessens Kitas zu verbessern, will Rock mindestens 7000 neue Stellen für Erzieher schaffen.

Im Bereich der schulischen Bildung warnte er vor Ideologisierungen in der Debatte über Vor- und Nachteile unterschiedlicher Schulformen. Die Liberalen plädierten dafür, sich zunächst auf Dinge zu konzentrieren, die zeitnah und praktisch umsetzbar seien. Solange ein Mangel an qualifizierten Förderschullehrern vorherrsche, müsse kritisch hinterfragt werden, ob alle Kinder in den heutigen Einrichtungen die bestmögliche Förderung erhielten. Ebenso warb Rock für den Erhalt der Gymnasien.

Um Hessen langfristig als erfolgreichen Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort erhalten zu können, betonte Rock die wichtige Rolle der Digitalisierung. Es müssten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass in Hessen flächendeckend schnelles Internet verfügbar sei. Auch im Bildungsbereich sehe er enorme Potenziale durch Digitalisierung.

Im Bereich der Energiepolitik setzt sich Rock für das Abschaffen der EEG-Umlage ein. Gerade auch in Zusammenhang mit dem Besteuern der Stromkosten sieht Rock die Umlage für niedrige und mittlere Einkommensempfänger als besonders hohe Belastung. Auch daher ist er gegen einen weiteren ungebremsten Ausbau der Windenergie.

Durch die Diskussion führte Moderator Jörg Hille. Den musikalischen Rahmen gestaltete die Sopranistin Kristina Schaum mit dem Gastgeber und Ortsvorsteher von Nieder-Rosbach, Dr. Volker Hoffmann, am Flügel. Gesammelt wurde erneut Geld für ein Waisenhaus im westafrikanischen Burkina-Faso und den Förderverein Burgkirche in Nieder-Rosbach. (Foto: pv)

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