08. August 2018, 19:43 Uhr

Nun offiziell zu dritt

08. August 2018, 19:43 Uhr
Beim Empfang in Belgien: die Bürgermeister Denis Pinvin (Clarmant, l.), Albert Beerens und Cäcilia Reichert-Dietzel. (Foto: im)

Vor einem Jahr wurde die Städtepartnerschaft zwischen Ranstadt und Opwijk bei einem Besuch des Musikvereins Ober-Mockstadt bei seinem Partnerverein in Belgien offiziell besiegelt. Zugleich wurde eine Verschwisterung zwischen Opwijk und dem französischen Ort Clarmant angebahnt. Der Bürgermeister von Clarmant, Denis Pinvin, konnte am damaligen Treffen nicht teilnehmen – wegen der Traubenlese, die in Clarmant wegen der dort ansässigen Champagnerproduktion oberste Priorität besitzt. Jetzt wurde auch die belgisch-französische Partnerschaft auf offizieller Ebene besiegelt.

Aus diesem Anlass hatte Opwijks Bürgermeister Albert Beerens auch Ranstadts Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel (SPD) sowie den Ortsvorsteher von Ober-Mockstadt, Christian Loh (CDU), zu einem Festakt mit Rahmenprogramm eingeladen. Loh vertrat dabei den Ranstädter Ortsteil, von dem 1974 die ersten Anregungen zu einem Kontakt nach Opwijk ausgegangen waren. Willi Mickel, Mitglied im Musikverein Ober-Mockstadt, stieg damals während einer Geschäftsreise in Opwijk ab und wohnte dort unverhofft einer Probe der Koninklijke Harmonie »De Volherding« bei. Aus dieser Zufallsbegegnung wurde eine viele Generationen, Bürgermeister und Dirigenten überdauernde enge Freundschaft, die seitdem durch wechselseitige Besuche gefestigt wird und 2017 in die Städtepartnerschaft zwischen Ranstadt und Opwijk mündete.

Bei ihrem jetzigen Treffen tauschten die drei Verwaltungschefs Erfahrungen mit dem Vereins- und Feuerwehrwesen ihrer Kommunen aus, die sich durchaus glichen: Überall fehlt es an engagiertem Nachwuchs, gelegentlich wird fusioniert, um diese Entwicklung abzufangen. Auch die weltweiten Unruhen und Kriege sowie die Folgen der Migration sind bis in den letzten Winkel aller drei Länder spürbar und fordern Stadt und Land heraus, wie man gemeinsam feststellte.

»Wir waren uns einig, dass Frieden, Freiheit und Zukunft für Europa nicht von oben verordnet werden können, sondern von den Menschen vor Ort gestaltet werden müssen – und dass Städtepartnerschaften eine wunderbare Möglichkeit sind, diese Entwicklung von der Basis her zu fördern«, unterstrich Reichert-Dietzel. Die Gastfreundschaft der Belgier, der Gang mit ihren Bürgermeisterkollegen durch Opwijks Innenstadt und der feierliche Abschluss am Feuerwehrhaus seien ihr in bester Erinnerung geblieben.

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