31. August 2018, 19:46 Uhr

Neue Impulse im Verhältnis von Juden- und Christentum

31. August 2018, 19:46 Uhr
Mit der Beziehung zwischen Judentum und Christentum befassen sich in Bad Nauheim (v. l.) Pfarrer Dr. Peter Noss, Manfred de Vries, Jehoshua Ahrens und Friedhelm Pieper. Laut Ahrens verlaufen die Grenzen eher zwischen säkular und religiös als zwischen jüdisch und christlich. (Foto: pm)

Rabbiner Jehoshua Ahrens aus Darmstadt ist dieser Tage bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Wetterau) in der Wilhelmskirche in Bad Nauheim zu Gast gewesen.

Er sprach über die Entstehungsgeschichte des Papiers »Den Willen unseres Vaters im Himmel tun. Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen«. Das 2015 aus Anlass des 50. Jubiläums von Nostra Aetate veröffentlichte Papier sei von zahlreichen orthodoxen Rabbinern unterzeichnet worden und trage der Tatsache Rechnung, dass in den vergangenen 20 Jahren aufseiten der Kirchen viel passiert sei, was das Vertrauen von jüdischer Seite in die Dialogfähigkeit gestärkt habe, heißt es in einer Pressemitteilung.

»Die Grenzen verlaufen nicht mehr zwischen Christen- und Judentum, sondern zwischen religiös und säkular, zwischen Individualismus ohne Grenzen und einem Zusammengehörigkeitsgefühl auf Grundlage klarer Werte«, sagte Ahrens. Die etwa 30 Gäste hätten auch nach der anschließenden Diskussion das Gefühl gehabt, »dass hier ein neuer und sehr guter Rahmen für die Zukunft aufgezeigt worden ist, der nun im Dialog und im gemeinsamen Einstehen für die Werte gefüllt werden kann«, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Mit dabei waren neben anderen auch der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Bad Nauheim, Manfred de Vries, und Pfarrer Friedhelm Pieper vom Zentrum Ökumene, der auch der evangelische Vorsitzende der deutschlandweit aktiven GCJZ ist.

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