04. September 2018, 19:16 Uhr

Mit dem Zug in die Heilige Stadt

04. September 2018, 19:16 Uhr
Die Messdiener der Pfarrgruppe Mörlen konnten in Rom sogar ein Selfie mit dem Bischof von Mainz, Prof. Dr. Peter Kohlgraf, ergattern. (Foto: pv)

Nach vier Jahren hieß es in diesem Jahr endlich wieder: Endstation Roma Ostiense. Für eine Woche sind elf Messdiener aus der Pfarrgruppe Mörlen zusammen mit Gemeindereferentin Stefanie Schwalb und Betreuerin Patricia Philipp in die Heilige Stadt gefahren, um gemeinsam mit anderen Ministranten aus der ganzen Welt den Papst zu hören.

Los ging es am Samstagmorgen von Gießen aus über Offenbach und Darmstadt, bis nach Rom. Ohne Schlafwagen war die Nacht im Zug nicht besonders bequem. Dennoch bot die Fahrt die erste Gelegenheit, andere Pfarrgruppen und Ministranten aus dem Bistum Mainz kennenzulernen.

Am Sonntagmorgen kam die Gruppe in Rom an. Für diesen Tag stand nur Panini-Essen samt Eröffnungsgottesdienst mit dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf in St. Maria Aracoeli auf dem Programm, bei dem sogar ein Selfie mit dem Geistlichen entstand.

Am Montagmorgen hieß es dagegen früh aufstehen, da um 8.30 Uhr eine Führung durch den Petersdom für die Gruppe gebucht war. Dieser beeindruckte die jungen Leute sehr. Nach der Führung ging es an der Engelsburg vorbei nach Trastevere, wo die Messdiener echte italienische Pizza genossen. Am Abend wurde der Gottesdienst in San Leone besucht.

Für Dienstag war die Papstaudienz auf dem Petersplatz angesetzt. »Von allen Seiten strömten die 60 000 Ministranten aus der ganzen Welt zum Petersplatz, um einen guten Platz zu ergattern«, beschreibt Teilnehmerin Talisa Philipp die Situation. Die Folgen: vollgestopfte Busse und Bahnen, volle Straßen und Hektik. Mit genug Wasser im Gepäck mussten die jungen Leute allerdings erst mal warten bis die Sicherheitskontrollen öffneten. Beim Einlass gab es viel Gedränge, doch die Pfarrgruppe konnte noch einen guten Platz erkämpfen.

Gegen 18 Uhr betrat Papst Franziskus den Platz. Er wurde mit Jubelschreien, Applaus und Gesang empfangen. »Man hätte denken können, dass eine sehr berühmte Band ein Konzert gab, so laut war es«, sagt Philipp. Papst Franziskus fuhr viele Runden in seinem Papamobil, um auch an jedem Sitzblock einmal vorbeizukommen. »An uns fuhr er in ca. 3 Meter Entfernung vorbei und es war einfach unglaublich, ihn einmal so nahe zu sehen.« Die Audienz war auf Italienisch, die Übersetzung auf Englisch, weshalb die Jüngeren leider nicht alles verstanden. Dennoch war es ein Erlebnis, dass die Messdiener so schnell nicht vergessen werden.

Neue Freundschaften geschlossen

Am Mittwoch folgte eine Führung durch die Domitilla Katakomben und abends traf man sich mit mehreren Gruppen aus unterschiedlichen Bistümern, um sich näher kennenzulernen.

Am Donnerstagmorgen stand eine Führung durchs Kolosseum und das Forum Romanum auf dem Programm, bevor es nach San Leone zum Abschlussgottesdienst des Bistums ging. Die Messe zelebrierte unter anderem Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz.

Freitagmorgen fuhr die Pfarrgruppe mit dem Zug wieder nach Hause. »Alles in allem war die Romwallfahrt ein tolles Erlebnis, auch wenn es unerträglich warm war«, sagte Philipps. Man habe viel gelernt und neue Freunde gefunden. Die Teilnehmer bedanken sich bei allen Spendern für die Unterstützung.

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