22. Juni 2018, 14:05 Uhr

Ampeln blieben?

Mehr Verkehrskontrollen für Wöllstadt gefordert

In der jüngsten Gemeindevertreterversammlung in Wöllstadt war die durch die Ortsumgehung und den geringeren, aber schnelleren Durchgangsverkehr beeinträchtigte Verkehrssicherheit das zentrale Thema.
22. Juni 2018, 14:05 Uhr
Gefährliche Stelle: Viele Autofahrer, die auf die neue Ortsumgehung abbiegen, erkennen die Fußgänger und Radler zu spät oder überhaupt nicht. (Fotos: udo)

Zugestimmt wurde dem FWG-Antrag, der Gemeindevorstand möge prüfen, wie die Gefahrenstelle auf dem Radweg zwischen beiden Ortsteilen beseitigt werden kann. Wo die Auffahrt zur neuen B 45 (und damit auch der neuen B 3) von der alten Bundesstraße abzweigt, erkennen viele abbiegende Autofahrer die Fußgänger und Radler zu spät oder überhaupt nicht. Überprüft werden soll die Einrichtung einer Bedarfsampel, eines Fußgängerüberwegs, von deutlicheren Straßenmarkierungen und von zusätzlichen Hinweisschildern. Die Kosten einer Unter- oder Überführung sollen vom Gemeindevorstand ermittelt werden.

Außerdem wurde dem FWG-Antrag zugestimmt, der Gemeindevorstand möge sich dafür einsetzen, alle Ampelanlagen in Wöllstadt auch nach dem Rückbau der alten B 3 zu erhalten und die Betriebskosten in den kommenden Jahren in die Haushalte einzustellen. Der Verkehr habe zwar abgenommen, sei aber schneller geworden. Besonders die Kindergartenkinder und die Schüler benötigten die Ampeln.

Eine Mehrheit fand der CDU-Antrag zur Aufstockung des Anteils am Ordnungsbehördenbezirk mit der Stadt Rosbach – zuerst als sofortige Maßnahme und dann ganzjährig von 2019 an. Auch der Dringlichkeitsantrag aller drei Fraktionen, eine neue Stelle in der Ordnungsamtsverwaltung zu schaffen, fand eine Mehrheit. Ziel seien weitere Verkehrskontrollen und damit mehr Sicherheit.

Beschlossen wurde die überplanmäßige Ausgabe von 20 000 Euro für die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für die Feuerwehr Nieder-Wöllstadt. Eingeplant waren 200 000 Euro, es zeichnen sich aber Kosten von 220 000 Euro ab.

Die CDU erkundigte sich nach den Veränderungen an Bachläufen im Gemeindegebiet. Offenbar von menschlicher Seite würden Kanäle in die Wiesen gegraben, Bepflanzungen der Wiesen und Wege vorgenommen, Materialien in die Bachläufe verbracht und Bäume abgesägt. Außerdem sei Biberverbiss zu beobachten. Die Wiesen am Bachlauf würden dadurch überflutet. Bürgermeister Adrian Roskoni antwortete, die Gemeinde habe keine Veränderungen veranlasst. Der Verursacher hafte. Die Kommune hafte nicht für vom Biber verursachte Schäden.

Bürgermeister Roskoni teilte des Weiteren mit, Restarbeiten an der B 3/B 45-Ortsumgehung würden bis Ende Juli durchgeführt. Landschaftsarbeiten fänden im August und September statt.

Dem Amtsgericht Friedberg wurden Maria Feuerbach, Tuncay Coban, Margit Götz-Süßel, Klaus Mattern und Klaus Gewähr als mögliche Schöffen und Hilfsschöffen vorgeschlagen.

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