15. Februar 2019, 21:32 Uhr

Leuchtende Gehirnströme

15. Februar 2019, 21:32 Uhr
Weit über Ossenheim hinaus leuchtet das rote Licht einer weiteren »Brainwave«, die dort an der Außenfassade der Galerie Hoffmann installiert ist. Täglich bis 22 Uhr können Besucher in den Genuss dieses Outdoor-Kunsterlebnisses kommen. (Foto: pv)

Ein Kunsterlebnis der besonderen Art ist derzeit an der Außenfassade der Ausstellungshalle Ossenheim der Galerie Hoffmann zu sehen. Dort leuchten Gehirnströme, besser gesagt, die Installation »Brainwave«. Nicht nur in den Räumen des Kunstvereins Friedberg befinden sich derzeit Arbeiten von Jan van Munster und Julius Stahl, sondern auch in der Galerie Hoffmann. Im Rahmen der aktuellen Kooperation sind in der ständig wechselnden Ausstellungsreihe »Einblicke« in der Görbelheimermühle weitere Arbeiten der beiden Künstler zu sehen. Mit der dortigen Präsentation wurde vieles »zurückgeholt aus Regalen und Schubladen«, wird »Experimentelles der Künstler anderen ausgereiften Bildern, Skulpturen, Objekten vorangesetzt«.

Die Öffnungszeiten der Galerie sind Dienstag bis Donnerstag von 11 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 19 Uhr, eine telefonische Terminvereinbarung unter 0 60 31/24 43 wird empfohlen.

Rotes Licht strahlt

Und wenn jeweils um 18 Uhr die Arbeit »Brainwave« (Gehirnstrom) von Jan van Munster im Kunstverein zur Ruhe gebettet wird und der Kunstverein seine Pforten schließt, erstrahlt weit über Ossenheim hinaus das rote Licht einer weiteren »Brainwave«, die dort an der Außenfassade der Ausstellungshalle Ossenheim der Galerie Hoffmann installiert ist. Täglich bis 22 Uhr können Besucher in den Genuss dieses Outdoor-Kunsterlebnisses kommen.

Jan van Munsters Thema ist die Energie: Temperatur, Magnetismus, Radioaktivität und Elektrizität sind Ausgangspunkt für viele Werke, womit Jan van Munster das Unsichtbare sichtbar macht. »Meine Arbeiten handeln von Energien, von Zeit und Raum und den innewohnenden Gegensätzen wie Licht und Dunkel, Wärme und Kälte, Hass und Liebe, Anziehung und Abstoßung, Lärm und Stille.«

Julius Stahl widmet sich in seiner Arbeit elementaren Phänomenen der Wahrnehmung und den Beziehungen zwischen Sehen und Hören. Die Ausstellung »into the light« wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Edition und Galerie Hoffmann sowie der Sparkasse Oberhessen. Der Kreis soll sich schließen mit der aktuellen Präsentation der Arbeiten in den Räumen des Kunstvereins (»into the light«), zu deren Besichtigung Beucherinnen und Besucher noch bis zum 17. März einladen sind, und das immer Dienstag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite des Kunstvereins unter www.kvfb.de.

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