15. Juli 2018, 19:56 Uhr

Laufen für den guten Zweck

15. Juli 2018, 19:56 Uhr
Los geht’s: 4,8 Kilometer stehen den Teilnehmern des Spendenlaufs bevor. (Foto: jwn)

Unter der Devise »Wöllstadt läuft« hatte das Fitness-Studio San-Fit für Samstag zu einem Spendenlauf zugunsten des Tierheims Wetterau aufgerufen.

72 von diesem Ruf begeisterte Wöllstädter folgten dieser Einladung. Treffpunkt war am Samstag um 9 Uhr vor dem Fitness-Studio in Nieder-Wöllstadt. 4,8 Kilometer war die Strecke lang, zurückgelegt werden konnte sie entweder im Laufschritt, im Walk-Stil oder im gemütlichen Spaziergängertempo. »Es soll ein Ereignis für die ganze Familie sein, also auch für Kinder oder den mitgeführten Haushund. Und es dient gleich zwei Zielen: einmal der Gesundheit und zweitens der Unterstützung des Tierheims Wetterau«, erklärt die Studioleiterin Perihan Sancar die Spielregeln. Der gute Zweck der Veranstaltung hat auch Bürgermeister Adrian Roskoni überzeugt. »Als ich den Anruf erhielt und man mir den Hintergrund dieses Spendenlaufes erklärte, war ich sofort damit einverstanden. Schließlich ist Wöllstadt ebenfalls Mitglied des Vereins Tierheim Wetterau, berichtet Roskoni. Auch er ist in Sportkleidung angetreten, wenn auch ohne Siegesabsichten. »Nein, ich laufe mit. Aber gewinnen sollen andere«, meint er lachend.

Die Idee mit dem Spendenlauf hatte sich ganz allmählich entwickelt. »Zuerst wollte ich nur ein Treffen außerhalb der Dienstzeit für unsere Belegschaft organisieren«, berichtet Trainerin Sandra Biedenkapp. Dann habe das Treffen sich zu einem Lauf auch unter Hinzuziehung der Kunden und später dann zu dem Wohltätigkeitslauf zugunsten des Tierheims entwickelt. Denn für den Start wurde kein festgelegtes Startgeld erhoben. Stattdessen durfte für das Tierheim gespendet werden. »Wir fanden das eine Superidee«, kommentiert der Vereinsvorsitzende des Tierheims, Heiko Ferber, »denn solche Unterstützung können wir immer gebrauchen«. Mittlerweile sei der Sanierungsbedarf kaum noch zu übersehen.

Auch bei den Teilnehmern kommt die Idee gut an. »Wir haben selber zu Hause Tiere und wissen, dass ihr Unterhalt Geld kostet und dass man sich um sie kümmern muss«, sagt Helga Memminger.

Auch wenn das Sportliche an diesem Morgen nicht das vorrangige Ziel war, kannte der Ehrgeiz bei einigen Teilnehmern keine Grenzen. So absolvierte der Sieger Sebastian Maryska die 4,8 Kilometer in nur knapp 21 Minuten. Zweiter wurde Jan Gasteier und Dritter Philipp Bechtold.

Wie viel Spendengeld der Vorsitzende mitnehmen konnte, stand am Ende noch nicht fest, da auch später noch Spenden eingingen.

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