18. Juli 2018, 20:17 Uhr

Kulturkreis erlebt Inselzauber zwischen Nord- und Ostsee

18. Juli 2018, 20:17 Uhr
Die Reisegruppe vor dem Landhaus Liselund auf der Insel Møn. (Foto: pv)

Viele Kilometer Küste, Hunderte von Inseln, urige Wälder, malerische Städte, bedeutende Kathedralen und prächtige Schlösser erwarteten die Reisegäste des Kulturkreises Ortenberg in Dänemark. Erster Übernachtungsort war Flensburg. Schöne Giebelhäuser prägen die Altstadt. Überragt wird diese von der Stadtkirche St. Nikolai. Ribe, auf der dänischen Halbinsel Jütland, das die Gruppe am zweiten Tag erreichte, hat wie wohl keine andere Stadt Dänemarks ihr historisches Erbe bewahrt. Das flache Marschland wurde immer wieder von Fluten bedroht. Die schlimmsten Überschwemmungen sind an einer Sturmflutsäule abzulesen.

In Odense auf der Insel Fünen begegnete die Gruppe am nächsten Tag auf Schritt und Tritt dem Märchendichter Hans Christian Andersen. Ein bescheidenes Fachwerkhaus gilt als Geburtshaus des weltberühmten Mannes, der hier mitten im Armenviertel am 2. April 1805 zur Welt kam.

Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Bilderbuchschlösschens Egeskov, für dessen Bau ein ganzer Eichenwald weichen musste. Von Odense führte die Reise auf die Insel Seeland und damit nach Roskilde. Auf der Fahrt dorthin musste der Große Belt über die Storebælt-Brücke, mit 1626 Metern Spannweite die längste Hängebrücke ihrer Art in Europa, überquert werden. Am Nachmittag wurde Kopenhagen erreicht. Der Wachwechsel an der königlichen Residenz Amalienborg sowie das Wahrzeichen Kopenhagens, die kleine Meerjungfrau am Øresund, gehörten ebenso zum Programm.

Auf dem Weg nach Nordseeland legte man einen Stopp am Renaissance-Schloss Frederiksborg ein. An der schmalsten Stelle des Øresunds liegt Helsingør, das dank Shakespeare weltberühmt wurde, denn auf Schloss Kronborg sprach Hamlet den Satz: »To be or not to be.« Dann begann die Heimreise, mit Stopps auf der Insel Møn und schließlich in Rostock. Außergewöhnliche Besichtigungspunkte und vieles mehr – Dänemark bleibt in bester Erinnerung.

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