21. Juni 2018, 20:22 Uhr

In die Lüfte träumen

21. Juni 2018, 20:22 Uhr

. Wie teuer ist ein Rettungshubschrauber? Die Schüler der Förderklasse der Lebensgemeinschaft wissen das. Im Rahmen des Projekts »Zeitung in der Grundschule«, das die Wetterauer Zeitung gemeinsam mit dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP) und mit Unterstützung der Sparkasse Oberhessen und der Ovag durchführt, haben fünf Kinder gemeinsam mit Lehrerin Andrea Eder den Reichelsheimer Flugplatz besucht. Hier kommt ihr Bericht:

Für ein paar Stunden tauschten wir unser Klassenzimmer mit dem Flugfeld des Reichelsheimer Flugplatzes. Am Rande des für unsere Augen riesigen Flugfeldes stand ein beeindruckend großer Rettungs-Helikopter. Aus hygienischen Gründen dürfen wir leider nicht einsteigen, sonst müsste der ganze Helikopter wieder komplett gereinigt werden, meinte unser Interview-Partner Jan Sobick, ein Pilot von Heli-Flight. Es regnete nämlich, und unsere Schuhe waren schmutzig. Das verstanden wir natürlich, aber Jan zeigte uns trotzdem die gute Innenausstattung und die verwirrend vielen Instrumente im Cockpit. Auf unsere neugierigen Fragen erfuhren wir, dass so ein Helikopter etwa 8 Millionen Euro kostet. Das erschien uns allen unvorstellbar viel, da hatten wir uns tüchtig verschätzt.

In das kleine Flugzeug, das in der Halle stand und das für Organ-Transporte eingesetzt wird, durften wir uns dann allerdings reinsetzen und unsere mitgebrachten Fragen stellen. In diesem Flugzeug sitzt normalerweise das mehrköpfige Team, das für die Begleitung eines Spender-Organs vom Anfang bis zum Ende zuständig ist.

Zwei Tankstellen hat der Flugplatz auch, eine davon direkt vor den Panoramafenstern des Bord-Bistros. Von da aus konnten wir Eis essend zusehen, wie ein kleiner Helikopter elegant landete – wie eine große Libellen-Hummel – und seinen Tank auffüllte. Auf unsere Fragen hin erzählte Jan Sobick, dass es in dem großen unbebauten Bereich rund um den Flugplatz eine hohe Wildpopulation gäbe, dass die Tiere sehr nahe herankämen und an die großen, lauten, fliegenden Geräte gewöhnt seinen, da von ihnen keine Gefahr ausgehe. Gerne wären wir mitgeflogen, aber dafür müssen wir noch etwas sparen. Dafür haben wir beschlossen, öfter mal im Bord-Bistro vorbeizukommen und uns Eis essend in die Lüfte zu träumen.

Die Förderklasse der Förderschule Lebensgemeinschaft Bingenheim

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