03. Februar 2019, 12:00 Uhr

Schutzfrau vor Ort

In Rosbach gibt es jetzt eine Schutzfrau mit Hund

Zum Februar hat Polizistin Katrin Gawenda das Amt der Schutzfrau vor Ort von Susanne van Overbeke übernommen. Künftig patroulliert sie aber nicht allein durch Rosbach.
03. Februar 2019, 12:00 Uhr
Die neue Schutzfrau vor Ort, Katrin Gawenda, patrouilliert künftig nicht allein durch Rosbach: Schutzhund Crisu ist immer mit dabei. (Fotos: pob)

Susanne van Overbeke ist in den vergangenen acht Jahren nah dran gewesen an den Sorgen und Nöten der Bürger der Stadt Rosbach. Die Polizeihauptkommissarin ist als Schutzfrau vor Ort bekannt und präsent. Sie war der polizeiliche Ansprechpartner Nummer 1 für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und für die Rosbacher selbst. Nun hat van Overbeke ihr Amt an Polizeioberkommissarin Katrin Gawenda abgegeben – und die kommt nicht allein: Ihr Diensthund Crisu ist immer mit dabei.

»Mir hat mein Amt unwahrscheinlich viel Freude bereitet, ich empfand es als große Bereicherung, so eng mit den Rosbachern zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und unterschiedlichste Menschen und Themen beruflich kennenlernen dürfen«, sagte van Overbeke. Am 31. Januar übergab sie ihr Amt als Schutzfrau vor Ort an ihre Kollegin Gawenda. Während sich van Overbeke nun intensiver der Ermittlungsarbeit bei der Polizeistation in Friedberg widmen wird, kommt ihre Nachfolgerin aus dem Schichtdienst der Polizeistation.

 

Schutz-, Rauschgift- und Geldspürhund

»Dieses Amt nun übernehmen zu dürfen ist nicht nur eine große Ehre für mich, sondern natürlich auch eine Herausforderung. In die Fußstapfen meiner Kollegin zu treten, die dieses Amt als erste Schutzfrau vor Ort in Rosbach prägte, wird sicher keine leichte Aufgabe. Ich bin aber guten Mutes, dass ich ihre Arbeit nicht nur weiterführen, sondern auch eigene Aspekte und Schwerpunkte mit einbringen kann«, erklärte die Polizeioberkommissarin Gawenda bei ihrer Amtseinführung.

Bei der Kontaktaufnahme mit den Bürgerinnen und Bürgern wird die Oberkommissarin sicher keine Schwierigkeiten haben. Diensthund Crisu – ein ausgebildeter Schutz-, Rauschgift- und Geldspürhund – wird an ihrer Seite seinen Dienst verrichten und sicher die Berührungsängste zur Polizei an der ein oder anderen Stelle nehmen. Die Nähe zu den Menschen zeichnet die Schutzfrauen und Schutzmänner der Polizei in ihren Tätigkeiten aus. Regelmäßig wird Gawenda, wie auch ihre Vorgängerin, in der Stadtverwaltung sein und dort ein offenes Ohr für die kleinen und großen polizeilich relevanten Dinge der Rosbacher haben. In enger Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen der Stadtverwaltung und natürlich auch weiterhin mit den Polizisten der Friedberger Polizeistation, können Schwierigkeiten oft einfach und unkompliziert gelöst werden.

 

Bürgermeister hätte gerne noch Verstärkung

Diese unkomplizierte Zusammenarbeit stellte auch Bürgermeister Thomas Alber am Donnerstag heraus, als er van Overbeke verabschiedete und Gawenda begrüßte. »Ich darf mich herzlich bedanken, dass sie acht Jahre hier gewirkt haben. Die Schutzmänner und -frauen vor Ort sind eine wichtige Einrichtung, die gerne noch Verstärkung erfahren darf,« sagte er. Die neue Schutzfrau begrüßte er ebenso freudig: »Ich bin sehr zuversichtlich, dass Ihnen die gleiche Offenheit entgegengebracht wird wie ihrer Vorgängerin – gleichermaßen aus der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft, die sich freut, wenn Polizei vor Ort präsent ist.«

Kriminaloberrat Torsten Werner dankte im Namen der Polizeidirektion Wetterau nicht nur den beiden Polizistinnen für ihr Engagement, sondern auch der Stadt für die gute Zusammenarbeit. Den engen Kontakt zur Kommune durch die Schutzfrau vor Ort lobte auch Polizeioberrat Ulrich Römer, der Leiter der Polizeistation Friedberg, bei der Amtseinführung von Gawenda. Gerade durch die Kommunikation vor Ort seien viele Dinge zu lösen, bevor sich daraus Probleme entwickeln könnten.

Auf Gawenda und Schutzhund Crisu freuen sich auch die Ordnungsamtsleiterin Frauke Stock und ihr Team, mit dem die beiden Neuen am engsten zusammenarbeiten werden. »Das Ordnungs- und Polizeiwesen steht am Meisten im Fokus der Bürgerschaft,« betonte Thomas Alber. »Die visuelle Präsenz – auch durch unsere Hilfspolizisten und den freiwilligen Polizeidienst – erhöht das Sicherheitsgefühl der Bürger.«

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