Am Samstagmorgen hatten sich die Blicke der Helferinnen und Helfer vom Gesangverein Eintracht Rodheim noch sorgenvoll gen Himmel gerichtet, doch kurz vor Beginn des alljährlichen Straßenfestes (diesmal wieder im Rodheimer Park an der Hauptstraße) wuchs das Vertrauen in den Wettergott – und die Regenwolken verzogen sich.

So durfte der Verein bei bestem Spätsommerwetter viele Gäste aus nah und fern begrüßen und sie nicht nur mit Liedern, sondern auch mit einer Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Die Gruppen des Sängernachwuchses »Goldkehlchen« mit ihrer Leiterin Rosalie Langstrof und Betreuerin Karola Pfadenhauer sorgten ebenso wie der gemischte Chor »Voices« oder der Männerchor (Leitung Chordirektor FDB Björn Nolting) für den Hörgenuss.

Zünftiges Feiern unter den alten Eschenbäumen mit einem bunten Programm für Jung und Alt hatten die Veranstalter versprochen – und auch diesmal wieder eingehalten. Während sich die Kinder auf der Rollenrutsche, beim Nägelklopfen oder Kistenstapeln vergnügten, nutzten die Erwachsenen die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen zu einem Plausch zusammenzukommen, oder sich in geselliger Runde ein Bierchen oder ein Glas Wein zu gönnen. Auch Cocktailfreunde kamen auf ihre Kosten, zum Beispiel bei einem Caipi oder Sunset – ob mit oder ohne Alkohol. Lediglich die Nachfrage nach einem heißen Apfelsaft oder -wein konnte nicht bedient werden.

Alles aus eigener Kraft

»Wir stemmen das ganze Fest aus eigener Kraft«, sagte ein Vereinsmitglied, dessen Zugehörigkeit zur Eintracht (und sein Aufgabenbereich beim Fest der Lieder) schon allein an seiner Schürze zu erkennen war. Ein paar Helfer mehr wären zwar ganz schön gewesen, aber noch kommt man mit den vorhandenen Kapazitäten so einigermaßen zurecht. »Das ist bei anderen Vereinen oft sehr ähnlich.«

Gegen Abend verlagerten sich die Bedürfnisse bezüglich des leiblichen Wohls mehr in Richtung Fisch, Fleisch und Handkäs (natürlich mit Musik), und manch ein Festbesucher griff nun bei Temperaturen weit unter 20 Grad gern zu einer warmen Jacke, statt weiterhin im T-Shirt zu verweilen. Der guten Laune tat das jedoch keinen Abbruch. Einzig die fleißigen Damen an den heißen Waffeleisen hatten kein Problem mit dem Temperatursturz. Sie hatten alle Hände voll zu tun und freuten sich über die rege Nachfrage. Für die Festbesucher kam die Wiesbadener Oldie- und Rock-Band »IS’ WAS« an jenem kühlen Abend gerade recht. Mit Beginn der Dämmerung heizten die sechs Musiker auf der Open-Air-Bühne dem Publikum mit groovigen Gitarrensounds und mehrstimmigem Gesang kräftig ein und brachten Bewegung in den Park.

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