02. August 2018, 20:13 Uhr

Herzlich und hilfsbereit

02. August 2018, 20:13 Uhr
Die Geistlichen kommen, um mit Pfarrer Gottfried Bell (vorne, 4. v. l.) sein Jubiläum zu feiern. (Foto: bu)

Am vergangenen Sonntag feierte Pfarrer Gottfried Bell sein diamantenes Priesterjubiläum. Vor 60 Jahren und zwei Tagen, um genau zu sein, wurde der 1932 in Oppershofen als Sohn des Zimmermanns August Bell und Ehefrau Anna geb. Witzenberger von Bischof Dr. Albert Stohr im Mainzer Dom mit 24 weiteren Priesteranwärtern zum Priester geweiht. Gottfried Bell war damit der elfte Priester, der seit dem Jahr 1884 aus der Gemeinde Oppershofen hervorging.

Die Primiz feierte Gottfried Bell am 3. August 1958 in seiner Heimatgemeinde Oppershofen. Nach einem weiteren Semester am Priesterseminar in Mainz wurde ihm nach kurzer Aushilfe in Alsfeld 1959 eine Stelle als Kaplan in Heppenheim zugewiesen. 1962 erfolgte die Versetzung nach Alzey, wo er fünf Jahre als Religionslehrer an der Berufsschule wirkte, um dann in der Seelsorge für die männliche Jugend der Diözese Mainz tätig zu werden. Hier fand Gottfried Bell ein Betätigungsfeld, das ihm zwar viel Arbeit aufbürdete, aber auch Anerkennung, besonders bei der Jugend, brachte.

Im Jahre 1973 wurde er dann Pfarrer von Lorsch und zum stellvertretenden Dekan des Dekanats Bergstraße Mitte gewählt. Die große Pfarrei Lorsch und sein Amt als stellvertretender Dekan nahmen seine ganze Kraft in Anspruch. So musste er 1984 beurlaubt werden – zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. In der Filiale Wies-Oppenheim konnte er dann seinen priesterlichen Dienst wieder aufnehmen, um den dortigen Pfarrer, der mehrere Pfarreien betreute, zu entlasten.

Im Jahr 2001 wurde er in den Ruhestand verabschiedet und kehrte in seine Heimatgemeinde St. Laurentius Oppershofen zurück. Pfarrer Gottfried Bell hat nach seiner Pensionierung in der Pfarrei Oppershofen, der Nachbarpfarrei Rockenberg und darüber hinaus nicht nur seelsorgliche Arbeiten übernommen. Er ist allen auch als Mensch ans Herz gewachsen und in vielen guten Gesprächen mit seinen Mitmenschen, sei es bei seinen täglichen Spaziergängen, beim Seniorenturnen, bei Festen und Feiern oder auch bei persönlichen Besuchen. Hierbei kommen seine Liebenswürdigkeit, seine Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft und sein verbindliches Wesen zum Ausdruck. Er ist den Bewohnern von Oppershofen ein lieber Freund geworden.

In die voll besetzte Kirche zogen die Ministration, 13 Priester und drei Diakone unter feierlichem Orgelklang seines Neffen Bardo Langsdorf ein. Den Gottesdienst zelebrierte der Jubilar selbst unter Assistenz der Priester und Diakone. Pfarrer Albert Schechter aus Frankfurt skizzierte in der Predigt das Leben von Pfarrer Bell und zog Vergleiche mit den Texten aus der Heiligen Schrift. Die versammelte Gemeinde feierte die Eucharistie mit kraftvollem Gesang freudig und aktiv mit.

Auch in den anschließenden Grußworten wurde das noch einmal deutlich. Alle wünschten Pfarrer Gottfried Bell für sein weiteres Leben gute Gesundheit und weiterhin ein engagiertes und segensreiches Wirken. Danach lud Pfarrer Gottfried Bell alle Gottesdienstbesucher aus nah und fern zum Empfang mit Imbiss in das Pfarrheim St. Bardo ein, zu guten Gesprächen und in fröhlicher Atmosphäre.

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