12. November 2018, 20:14 Uhr

Tanzshow

Großes Kino bei Tanzshow in Friedberg

Mehr als 100 Akteure, ausverkaufter Saal und starke Leistungen: Die Show des Tanzstudios »Dance Line« in der Friedberger Stadthalle drehte sich um Filmmusik.
12. November 2018, 20:14 Uhr
Insgesamt 25 Tanznummern werden bei der Show im ausverkauften Saal der Friedberger Stadthalle geboten. Eine davon ist der Auftritt von Eiskönigin Doreen Stefanec mit den kleinen Eleven. (Foto: lod)

Das Kinocenter in Friedberg ist längst Geschichte, doch am Sonntagnachmittag gab es in der Stadthalle »Kino satt« – in tänzerischen Varianten. »Step into the Movie« lautete der Titel einer dreistündigen Tanzshow mit weit über 100 Mitwirkenden aus dem Tanzstudio »Dance Line«, das 2018 sein 20-jähriges Bestehen feiert. Inhaberin Marion Bischoff-Dönges hatte ihr Jubiläum zum Anlass genommen, überwiegend Musik aus Kinofilmen der vergangenen 20 Jahre für ihre Tanzshow zu nutzen.

»Wir haben hier ein neues Kinocenter«, verkündete Moderator Andre Haedicke im ausverkauften Saal der Stadthalle. Der Schauspieler und Musicaldarsteller führte mit viel Humor durch die Tanzshow, verteilte zwischendurch schon mal Popcorn und überzeugte als Sänger – unter anderem mit dem Swingklassiker »Puttin’ on the Ritz«. Vor dem Start der Show hatte Dance-Line-Mitarbeiterin Sandra Fritsch die acht Tanzlehrer und deren Spezialgebiete vorgestellt.

Deutscher Meister hat Auftritt

Im Mittelpunkt standen jedoch die Tanzdarbietungen, die von den Allerjüngsten aus dem Vorschulballett zur Musik aus dem Film »Coppelia« eröffnet wurden. Vor jeder der 25 Tanznummern wurde das Filmplakat zur Musik eingeblendet. Neben »gestandenen« Schülerinnen und Schülern des Tanzstudios, die alle zwei Jahre bei den aufwendigen Tanzshows dabei sind, wirkten auch zahlreiche »Neulinge« mit, wie die Contemporary-Gruppe Ü35, die die Musik von »Shades of Grey« exzellent tänzerisch umsetzte. Bischoff-Dönges hatte erstmals die von ihr seit einigen Jahren trainierte Gruppe, in der Menschen mit Handicap tanzen, in ihre Tanzshow integriert. »Ich habe sie gefragt, und sie haben es gewollt.« Zur Titanic-Filmmusik bewegten sich die Frauen und Männer mit Kerzen über die Bühne, während Tänzerin Doreen Stefanec mit einem tollen Solo die Gruppe unterstützte. Nicht enden wollender Applaus war der Lohn für die außergewöhnliche Tanzgruppe.

Immer wieder wechselten sich Modern Dance, Showtanz, Hip-Hop und klassisches Ballett ab. Mit dabei war auch die Stepptanz-Formation mit den ältesten Teilnehmern aus der Generation »Ü 50«. Die passende Musik lieferte der Film »The Great Gatsby«. Allerhöchstes Niveau hatte der Spitzentanz »Black Swan« von Katrin Jäger und Svenja Bettermann, die ebenso stürmisch gefeiert wurde wie das furiose Hip-Hop-Solo von Artur Grabowski, einem »Neuling« im achtköpfigen Trainerteam des Tanzstudios, zur Musik aus dem Film »Transformers«. Zuvor hatte der Deutsche Hip-Hop-Meister von 2011 in einem Duett mit Tanzschülerin Mareike Villnow überzeugt, die auch als James-Bond-Solistin gefeiert wurde. Nahezu alle Lehrer tanzten in der Show. Mit dem Auftritt einer Modern-Dance-Gruppe zum Filmmusical-Klassiker »Fame« wurde das Ende der Kino-Tanz-Show eingeläutet, die vom Ockstädter Floodwave-Team in exzellentes Licht getaucht worden war.

Zum großen Finale wurde es eng auf der Bühne, kamen doch noch einmal alle Akteure zusammen. Mit den passenden Songs »Dance, Dance, Dance« und »The greatest Showmen« endete die Tanzshow. Auch so mancher Besucher tanzte da ein bisschen mit.

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