16. August 2018, 20:01 Uhr

Gerätehäuser werden saniert

16. August 2018, 20:01 Uhr
Der Umbau des Feuerwehrhauses in Ranstadt ist im Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz enthalten. (Foto: ini)

Fast 50 Seiten stark ist die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans für die Feuerwehren der Großgemeinde Ranstadt. Für das Werk verantwortlich waren in erster Linie Bernd Stiebeling vom Ordnungsamt und Gemeindebrandinspektor Volker Meub. »Wir haben alle Wehrführer der Ortsteile und den Kreisinspektor miteinbezogen«, betonte Stiebeling. Der Plan stellt die derzeitige Situation zum Brandschutz (Ausstattung der Wehren, Fahrzeuge, Qualifikation und Verfügbarkeit der Feuerwehrleute sowie Gefahrenschwerpunkte, etwa bestimmte Betriebe) detailliert dar. Zudem gibt die vierte Fortschreibung des 2010 erstellten Planes auch Ausblicke auf zukünftige Aufgaben. Schwerpunkte sind hier unter anderem die Stärkung des Ehrenamtes und die Brandschutzerziehung, die weiterhin eine wichtige Aufgabe der Feuerwehren sein wird.

Der Plan, der bereits den Segen des Kreisbrandinspektors hat, ist Voraussetzung dafür, dass Fördergelder für die Sanierung der Feuerwehrhäuser in Ranstadt und Ober-Mockstadt beantragt werden können. Die Antragsfrist endet am 1. September. Die Gemeindevertreter beschlossen nach einer Sitzungsunterbrechung, in der die Fraktionen das Werk beraten konnten, den Bedarfs- und Entwicklungsplan einstimmig.

Die Auftragsvergaben für die Planung des Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbereichs sowie der Elektrotechnik für die Sanierung der Feuerwehrhäuser Ranstadt und Ober-Mockstadt wurde mehrheitlich in den Ausschuss überwiesen. Die Ausschussmitglieder werden am 27. August endgültig über die Vergaben entscheiden. Grund für die Überweisung war für die Mitglieder der CDU-Fraktion und die Freien Wähler, dass aus den Unterlagen nicht eindeutig hervorgehe, welcher Grundriss den Planungen zugrunde liege. Auch der Abbruch des Vereinsraums an der Sozialstation wegen baulicher Schäden wird hier beraten.

Gemeinsam blitzen

Der Haupt- und Finanzausschuss wird über eine Vereinbarung zur Bildung eines gemeinsamen örtlichen Ordnungsbehördenbezirks mit der Stadt Ortenberg und der Gemeinde Glauburg beraten. Ab 1. Januar 2019 sollen Verkehrssünden in den drei Kommunen verstärkt geahndet werden. »Es geht um sicherheitsrelevante Aspekte«, betonte Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel (SPD). Sie verwies auf Nebenstraßen, in denen wegen Falschparkern kein Feuerwehrfahrzeug durchkomme, und auf Raser in den Ortschaften. Ein Fahrzeug zur Verkehrskontrolle werde Ortenberg einbringen, in Ranstadt werde eine zusätzliche Stelle im Stellenplan ausgewiesen. Die Zusammenarbeit soll zunächst auf ein Jahr befristet sein. Die Gemeinde hatte schon einmal einen gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk mit drei weiteren Kommunen, der nach einigen Jahren wieder aufgelöst wurde.

Reichert-Dietzel berichtete über die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Vergabe und Beschaffung. 13 Kommunen mit 116 000 Einwohnern beteiligen sich an dem IKZ-Projekt unter der Federführung der Stadt Büdingen. Auf Ranstadt kommen jährlich Kosten von gut 7000 Euro zu.

Ulrich Kaiser (CDU) beantragte, den Geschäftsführer des Seniorenheims in Ranstadt einzuladen, um im Ausschuss zu berichten. Auf der Ortsdurchfahrt von Ranstadt (L 457) wird streckenweise für Lkw eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt. Nachts sollen Laster zwischen der Einmündung Dauernheimer Straße und Bellmuther Straße maximal Tempo 30 fahren dürfen.

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